Tea Time

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Buchprofile - Rezension
Als ein Mann die Gunst der Stunde nutzt, um einen besonderen Finderlohn einzufordern, verschlägt es Nina die Sprache. Sie glaubt, den zudringlichen Finder ins Jenseits befördern zu müssen.
Sie wohnen zusammen in einem Haus und sind Freundinnen: Nina und Franziska. Zusammen mit vier anderen Frauen tauschen sie sich über ihre Schrullen aus - Angewohnheiten, die merkwürdig wirken mögen, aber harmlos sind. Als Nina im Park ihre Handtasche vergisst, kommt sie in arge Bedrängnis, denn der Finder setzt ihr zu und fordert einen besonderen Finderlohn ein. Quasi in Notwehr bringt sie den Mann um. Denkt sie zumindest, denn schon bald meldet er sich wieder bei ihr. Zudem stellt sich heraus, dass er der Exmann einer Frau aus dem „Klub der Spinnerinnen“ ist … Typisch für Ingrid Noll sind (ältere) Damen mit kleinen Eigenheiten, die den einen oder anderen Mann ins Jenseits befördern. Meist tun sie damit ein gutes Werk und man kann ihnen kaum böse sein. Doch fast all das fehlt diesmal, die Handlung ist zäh und manche Idee nicht wirklich neu. Den sonst so typischen schwarzen Humor sucht man vergebens und die Frauen sind deutlich jünger als gewohnt. Anna König liest die Romanvorlage sehr souverän, doch spannend wird es nur selten. Sicher sorgt die Autorin für Interesse und Ausleihen, allerdings ist „Tea Time“ nicht ihr stärkstes Werk.
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Artikelbeschreibung

Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen - jede von ihnen hat eine spezielle Macke. Als Nina ihre Handtasche verliert, beginnt die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Andreas Haase. Er begnügt sich nicht mit dem üblichen Finderlohn, er möchte mehr. Die Solidarität ihrer Busenfreundin ist gefragt.

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