Die Kleruchien und Apoikien Athens im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr.

Band 25
Rechtsformen und politische Funktionen der athenischen Gründungen
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Artikelbeschreibung

Die athenische Siedlungstätigkeit ist auf das Engste mit dem politischen Aufstieg Athens zur bedeutenden maritimen Vormacht im Ägäisraum verbunden. Die Gründungen der Athener lassen außen- und machtpolitische Zielsetzungen erkennen, die für die sog. "Große Kolonisation" archaischer Zeit nicht dokumentiert sind. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass eine umfassende aktuelle Monographie zu einem der wichtigsten Instrumente der athenischen Herrschaft fehlt, entstand die vorliegende Studie. Ausgehend von einer rechtssystematischen Analyse, in der die formalen Kriterien zur Differenzierung der Siedlungstypen Kleruchie und Apoikie herausgearbeitet werden, bietet die vorliegende Arbeit eine vollständige Besprechung der athenischen Gründungen des 6. und 5. Jhs. Dabei stehen sowohl die Einschätzung der jeweiligen Rechtsform als auch die Beurteilung der respektive wirkmächtigen politischen Zielsetzungen und Funktionen im Fokus der Aufmerksamkeit. Abschließend werden eine systematische Einordnung der Gründungen als Herrschaftsmittel im Rahmen der athenischen Thalassokratie sowie ein Phasenmodell der athenischen Kolonisationstätigkeit im Lichte wechselnder historischer Konstellationen des 5. Jhs. vorgelegt.

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Personeninformation

Christian Igelbrink, Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

Pressestimmen

"Damit legt Christian Igelbrink ein wichtiges Werk vor, von dem Althistoriker, die sich mit dem Seebund beschäftigen, aufgrund der akribischen Einzeluntersuchungen profitieren werden."
Maria Osmers in: h-soz-kult http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2017-2-048

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