
Artikelbeschreibung
Wie manifestiert sich das Gefühl der Gleichgültigkeit nun in der immer mehr von Kriegen, Armut, Migrationen und sogar von einer Pandemie gezeichneten Welt? Sollen wir die Gleichgültigen verurteilen, oder versuchen sie nicht eher, sich zu verteidigen? Gibt es Umstände, unter denen die Gleichgültigkeit geduldet oder gar als heilende Kur betrachtet werden kann? Vom gesellschaftlichen Gesichtspunkt aus betrachtet ist Gleichgültigkeit immer ein Mangel an Empathie, der in Desinteresse, Trägheit, Stumpfsinnigkeit münden kann, allesamt leicht für politische Zwecke manipulierbare Merkmale.Fünf namhafte italienische AutorInnen setzen sich aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln mit diesem Gefühl als Symptom unserer Zeit auseinander und hinterfragen dessen Auswirkung auf Gesellschaft und Privatleben.
Mehr von Affinati, Eraldo; Balzano, Marco; Durastanti, Claudia; Sartori, Giacomo; Janeczek, Helena
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