Was ich von dir weiß

Roman | Der große Besteseller und Lieblingsbuch der französischen Buchhändler - eine unvergessliche Liebesgeschichte
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Buchprofile - Rezension
Von der Suche nach der eigenen Wahrheit.
Dies ist die Geschichte von Tarek, einem jungen Arzt im Kairo der frühen 80er Jahre. Aufgewachsen in stark traditionell geprägten Strukturen, scheint ihm kein anderer Lebensweg denkbar, als in die Fußstapfen des Vaters zu treten, eines angesehenen Arztes mit entsprechender gesellschaftlicher Stellung. Tarek sieht seine ärztliche Pflicht und Berufung nach dem Tod des Vaters jedoch auch darin, sich neben der gut laufenden Praxis seines Wohngebietes um die medizinische Versorgung der Menschen in den Armenvierteln der Stadt zu kümmern. Hier kommt er in Kontakt mit ihm bisher fremden und doch anziehenden Lebensweisen und findet in dem jungen Ali seine große Liebe, zu der er sich allerdings nie öffentlich bekennen kann. Er führt ein Doppelleben, das letztlich von seiner Familie durchschaut und vereitelt wird. Tarek verlässt Ehefrau, Mutter und Schwester und wandert nach Kanada aus. Jahre später holt ihn seine Vergangenheit wieder ein, als er zur Beerdigung seiner Mutter in die alte Heimat zurückkehrt. – Eine mitreißende Geschichte über die Fesseln der gesellschaftlichen und familiären Konventionen und die Suche nach einem selbstbestimmten Leben, das die eigenen Wurzeln nicht verleugnet. Der Roman ist insgesamt sehr packend und überraschend konstruiert. Die Erzählsprache wechselt vom "Du" übers "Ich" zum "Wir", lässt den Leser aber lange im Ungewissen über die Identität des Ich-Erzählers. Die erzählte Zeit erstreckt sich über etwa 40 Jahre und spiegelt anhand Tareks persönlicher Geschichte auch die gesellschaftlichen Veränderungen in Ägypten wider. Sehr klug, sehr traurig, sehr lesenswert!
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Artikelbeschreibung

»Call me by your name« meets »Der Alchemist«

Im flirrenden Kairo der 1980er-Jahre scheint der Weg eines jungen Arztes vorgezeichnet. Unter den strengen Blicken der Familie führt Tarek die prestigeträchtige Praxis seines verstorbenen Vaters weiter. Als er eine Ambulanz in einem Armenviertel eröffnet, fühlt es sich wie ein Befreiungsschlag an. Dort begegnet er Ali, einem jungen Mann aus dem Quartier. Ihre Freundschaft ist so überraschend wie kompromisslos. Wie kann jemand, der so wenig besitzt, ihm, der alles zu haben scheint, so viel geben? Ein Wind der Freiheit wird Tareks Gewissheiten aufwühlen und sein Leben umwerfen.

In seinem vielfach ausgezeichneten Roman erzählt Éric Chacour berührend und tiefgründig von einer zerrissenen Gesellschaft, den Geheimnissen einer Familie und einem Mann auf der Suche nach seiner Wahrheit. Schon jetzt ein moderner Klassiker.

»Ein aufregendes, meisterhaftes Debüt.« L'Express

»Umwerfend und tiefgründig - eine Geschichte voller Anmut und durchdrungen von Licht.« France Info

»Dieser umwerfende Roman begeistert Buchhändler wie Schüler gleichermaßen.« TV 5 Monde

»Ein Roman über Liebe und Verlust, der dich verschlingt und beeindruckt.« Daily Mail

»Eine herausragende Entdeckung, meisterhaft erzählt, jetzt schon ein moderner Klassiker.« Le Figrao

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Personeninformation

Éric Chacour, geboren in Montréal in Kanada als Sohn ägyptischer Einwanderer, studierte Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen und arbeitete im Finanzwesen. Zehn Jahre schrieb Chacour an seinem Debüt, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. 

Sina de Malafosse lebt als Übersetzerin und Lektorin in Toulouse. Sie übersetzt unter anderem Fatima Daas und Adeline Dieudonné und erhielt 2021 den Internationalen Literaturpreis.

Pressestimmen

»Eine mitreißende Geschichte über die Fesseln der gesellschaftlichen und familiären Konventionen und die Suche nach einem selbstbestimmten Leben, das die eigenen Wurzeln nicht verleugnet. (...) Sehr klug, sehr traurig, sehr lesenswert!« Borromäusverein e.V. 20250819
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