Wilsberg - Sein erster und sein letzter Fall

Kriminalroman
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Buchprofile - Rezension
Sein jüngster Fall konfrontiert Wilsberg mit seiner eigenen Vergangenheit.
Bei einem Kaufhausbesuch werden der Münsteraner Privatdetektiv Wilsberg und einige andere Kundinnen und Kunden von einer Gruppe Vermummter als Geiseln genommen. Sie wollen damit die Freilassung des inhaftierten Verbrechers Frank Knieriem erpressen. Und das führt zu einem fatalen Deja-Vu bei Wilsberg: Knieriem war sein erster spektakulärer Fall, als er nach dem Jurastudium junger Rechtsanwalt war. Damals vertrat er ihn, als dieser wegen Mordes an seiner Freundin angeklagt war. Wilsberg gelang es damals, mithilfe seiner neuen Freundin Shirin die Unschuld Knieriems zu beweisen. Doch noch vor Abschluss des Verfahrens bekam er heraus, dass er von Shirin, die Knieriems Halbschwester war, hereingelegt wurde. Obwohl er dadurch seine Zulassung als Rechtsanwalt verliert, enthüllt Wilsberg den Fall und Knieriem muss hinter Gitter. Und nun, als der Privatdetektiv im Kaufhaus in seine Gewalt gerät, will er sich natürlich an ihm rächen. - Auch dieser "Wilsberg" ist nach der üblichen Kehrer-Manier gestrickt: Viel Lokalkolorit, gut herausgearbeitete Charaktere, eine spannende und gleichzeitig (durch den schnoddrig-augenzwinkernden Stil des Autors) humorvolle Story versprechen ab der ersten bis zur letzten Seite höchsten Lesegenuss für alle Wilsberg- und sonstigen Krimifans.
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Artikelbeschreibung

Nach 32 Jahren und 21 Fällen: Kultdetektiv Wilsberg ermittelt zum allerletzten Mal!

1989 bekommt der junge Rechtsanwalt Wilsberg die Chance, in einem spektakulären Mordprozess die Verteidigung zu übernehmen: Der Angeklagte Frank Knieriem feuert kurz vor Prozessbeginn seinen bisherigen Verteidiger und Wilsberg springt ein. Die Beweise gegen seinen Mandanten sind erdrückend, aber mit Unterstützung seiner
Freundin Shirin gelingt es Wilsberg wider Erwarten, eine Entlastungszeugin zu finden. Kurz darauf steht in seinem Leben allerdings kein Stein mehr auf dem anderen.
Gut dreißig Jahre später trifft Wilsberg, inzwischen ein alternder Privatdetektiv, erneut auf Knieriem - im Zuge einer Geiselnahme. Und sein einstiger Mandant lässt keinen Zweifel daran, dass er mit Wilsberg noch eine Rechnung offen hat ...

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Personeninformation

Kehrer, JürgenJürgen Kehrer lebt in Münster und Berlin. Er ist der geistige Vater des münsterschen Privatdetektivs Georg Wilsberg, der 1990 in »Und die Toten lässt man ruhen« seinen ersten Auftritt hatte. Seit 1995 ermittelt Wilsberg auch im Fernsehen und gehört inzwischen zu den beliebtesten ZDF-Krimis am Samstagabend.
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