Der Garten des Abdul Gasazi

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Buchprofile - Rezension
Hat der Zauberer Abdul Gasazi den Hund in eine Gans verwandelt oder nicht?
Chris Van Allsburg ist der Schöpfer der verfilmten Bilderbücher „Polarexpress“ und „Jumanji“. „Der Garten des Abdul Gasazi“ erschien bereits 1979 in den USA und liegt jetzt erstmals in der deutschen Übersetzung vor. Den fantastisch visuellen Zauber hat das Werk in den vielen Jahren jedoch keinesfalls verloren. Die Story ist kurz: Alan soll auf Fritz, einen dreisten Terrier, aufpassen. Das erweist sich als weitaus schwieriger als erwartet, denn Fritz läuft davon, geradewegs in den Garten des Zauberers Abdul Gasazis. Das Schild ALLERSTRENGSTES HUNDEVERBOT macht die Situation für Fritz und Alan ungemütlich. Alan folgt dem Ausreißer durch einen wunderlichen Garten, bis er vor dem Haus des Zauberers steht. Dieser behauptet, den Hund in eine Gans verwandelt zu haben, und jagt Gans und Alan davon. Die Gans flattert mit Alans Mütze davon. Verzweifelt versucht er, das Verschwinden des Hundes zu erklären, als plötzlich Fritz frech und sehr lebendig als Hund hinzustürmt. - Die Faszination dieses herausragenden Bilderbuches entsteht im Zusammenspiel des Textes mit den schwarz-weißen Kohlezeichnungen, der wechselnden Perspektive und der Raumgestaltung mit Licht und Schatten. Das Text-Bild-Arrangement lädt uns immer wieder dazu ein, zu staunen, zu blättern und zu entdecken. Chris Van Allsburg ist ein Zauberer, der unsere Fantasie anfacht. - Für alle ab 6 Jahren.
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Artikelbeschreibung

Manchmal ist der schmale Grat zwischen Illusion und Realität nicht so klar definiert, wie wir es gerne hätten. So auch an jenem Tag, an dem der junge Alan Mitz den Garten von Abdul Gasazi betritt. Denn an diesem seltsamen und wunderlichen Ort wohnt der undurchschaubare Gasazi, Zauberer im Ruhestand. Selbst nachdem Alan den Garten wieder verlassen hat, scheint der Bann von Gasazi noch immer auf ihn Einfluss zu haben ...

In diesem, im wahrsten Sinne des Wortes, phantastischen Bilderbuch erkundet Chris van Allsburg mit großem Geschick sowohl die reale als auch die surreale Welt. Dabei hat er eindrucksvolle Bilder geschaffen, die den Leserinnen und Lesern noch lange nach dem Verlassen des verzauberten Gartens in Erinnerung bleiben werden.

Pressestimmen:

Süddeutsche Zeitung: "Als älterer Betrachter genießt man, wie viel Humor und Fantasie zwischen den Zeilen und in den Schattierungen liegen - und das überträgt sich dann natürlich auch auf den jüngeren Betrachter nebendran."

New York Times: "Dies ist ohne Frage eines der besten - und originellsten - Bilderbücher der letzten Jahre."

Stuttgarter Nachrichten: "Märchenhaft verwunschen ist die Stimmung in Chris van Allsburgs Geschichte um den frechen Terrier Fritz. (...) So anregend müssen Kinderbücher sein!"

titel kulturmagazin: "Van Allsburg spielt mit Perspektive und Raum, mit Licht und Schatten, mit der Naivität seiner Figuren und seiner Leserinnen und Leser. Am besten man überlässt sich der Magie seiner Zweideutigkeit und taucht ab in die geheimnisvolle Welt des Zaubergartens."

Heilbronner Stimme: "Der Ausgang ist im wahrsten Sinne fantastisch, so wie die ganze Geschichte, weshalb man erstaunt ein zweites und drittes Mal durch die 32 Seiten blättert."

Neue Presse Coburg: "Das Schöne an der zauberhaften Geschichte ist, dass das Ende offen und auch geheimnisvoll bleibt. Der Leser darf seiner Fantasie freien Lauf lassen und sich überlegen, was nun wahr oder doch imaginären Gedanken entsprungen ist."

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