Die Bäume des Hochmuts

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Buchprofile - Rezension
Um dem Aberglauben seiner Nachbarn ein Schnippchen zu schlagen, erlaubt sich ein englischer Dandy einen makabren Scherz.
Squire Vane besitzt eine ausgedehnte Gartenanlage an der Steilküste Cornwalls. Er lehnt jede Form von Aberglauben, wie er in der ländlichen Umgebung üblich ist, kategorisch ab. Auf seinem Grundstück wachsen drei riesige Pfauenbäume, von denen gesagt wird, dass derjenige zu Tode kommt, der eine Nacht in ihrer Nähe verbringt. Eines Abends treffen sich in seinem Haus Freunde und Bekannte zum Dinner. Dabei kommt die Rede auch auf die scheinbar Fleisch fressenden Bäume. Um diese Mär zu widerlegen, begibt sich Squire Vane zu später Stunde in den Garten. Wenig später hört man den Schrei eines Pfaus. Am Morgen ist von dem Hausbesitzer nichts mehr übrig als ein Hut in den Ästen der Bäume. Die Anwesenden sind hin und her gerissen von dem Verschwinden ihres Gastgebers, manche von ihnen gehen von einem Mord aus und so werden einige deshalb dringend der Tat verdächtigt. Ein Polizeidetektiv von Scotland Yard vereinigt nun eine Kette von Indizien und schießt sich auf einen Arzt als sicheren Täter ein. Kurz bevor man diesen verhaften und vermutlich zum Tode verurteilen wird, taucht unvermittelt Squire Vane wieder auf. Für ihn war alles nur ein Scherz, um auf diese Weise zu zeigen, welcher Unsinn im landläufigen Aberglauben steckt. - Ein dünnes Büchlein, in dem Chesterton eine kleine Krimikomödie mit sehr britischem Humor zur Aufführung bringt. Schon etwas in die Jahre gekommen, aber dennoch unterhaltsam und empfehlenswert!
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Artikelbeschreibung

Squire Vane lebt mit seiner Tochter auf einem Anwesen an der Steilküste von Cornwall. In einem Wäldchen zum Meer hin erheben sich drei Baumkronen des Pfauenbaums, der Sage nach sehr giftige, wenn nichtgar Menschen fressende Pflanzen. Der Squire, ein strikter Feind allen Aberglaubens und auch allen Glaubens, beschließt nach einer lebhaft en Diskussion mit mehr oder weniger willkommenen Frühstücksgästen - einem Arzt, einem Poeten, einem Anwalt sowie seiner Tochter -, die kommende Nacht unter den übel beleumdeten Bäumen zu verbringen, um dem unsinnigen Gerüchtespuk ein Ende zu setzen. Am nächsten Morgen ist er verschwunden, das heißt, nein, nicht ganz: sein Hut hängt noch oben in den Zweigen ... Wie nun der Fall von den Beteiligten hin und her gewendet wird, wer von ihnen der Täter (oder die Täterin) gewesen sein könnte - spannender und hintergründiger lässt sich ein Who-done-it kaum denken. Der Plot Twist am Ende, ebenso übermütig wie gewagt, wird nur die enttäuschen, die partout auf mörderischeBäume oder Menschen nicht verzichten können.

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