Heilige Madonna

Melitta Daubner ermittelt
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Bayern im Buch-Rezension
Die oberfränkische Privatdetektivin Melitta Daubner kämpft in ihrem ersten Fall gegen Vorurteile und gerissene Kunstdiebe.
Melitta Daubner arbeitet in einer Bayreuther Detektei, ihr größter Wunsch - ein eigener Fall - geht in Erfüllung, als aus der Hollfelder Mariä Himmelfahrt-Kirche ein wertvolles Mariengemälde gestohlen wird. Durch ihre Beharrlichkeit schafft sie es, Pfarrer Brandl als Auftraggeber zu bekommen, denn auch der kunstversierte Kriminalkommissar Miltenberger scheint im Dunkeln zu tappen. Gegen Lösegeld tauchen in der Stadt nun immer mehr Graffitis auf, die auf das Versteck der Kunsträuber hindeuten, aber irgendwie scheinen alle Spuren nicht recht zueinander zu passen. Der alltagsnahe Stil, die geschickt eingeflochtenen lokalen Reminiszenzen und nicht zuletzt die plastischen Charaktere machen Nadine Stengleins zweiten Regionalkrimi in und um Hollfeld (nach "Der Klang des Irrglöckleins") zu einem Buch, das man gerne liest und dessen Spannungsbogen bis zum unerwarteten "Showdown" trägt. Wie der Untertitel "Melitta Daubner ermittelt" bereits andeutet, wäre es durchaus möglich, dass dem ersten Band mit der selbstbewussten Privatdetektivin noch weitere folgen könnten.
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Artikelbeschreibung

In der oberfränkischen Kleinstadt Hollfeld bei Bayreuth wird ein Kunstraub gemeldet. Mitten in der Corona-Krise wird ein Bildnis der Heiligen Madonna aus der Stadtkirche gestohlen. Die Polizei tappt im Dunkeln. Pfarrer Brandl beauftragt die Detektivin Melitta Daubner in dem Fall zu ermitteln. Neben Geldforderungen des Diebes an Pfarrer Brandl tauchen Graffitis auf, die offenbar mit dem Diebstahl zu tun haben. Melitta Daubner will herausfinden, wer der selbsternannte Banksy Oberfrankens ist und begibt sich auf dunkle Spuren.

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