Lovers in Art

Zehn ikonische Künstlerpaare
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Buchprofile - Rezension
Zehn große Paare aus der Welt der Kunst und ihre Liebesgeschichten.
Zur Kunst der Moderne gehört der Regelbruch – so lernt man es in der Kunstgeschichte seit dem 19. Jh. Die Impressionisten, Künstler wie Picasso oder Duchamp und besonders auch die Künstler nach 1945 haben sich von akademischen Normen befreit, um künstlerische Neuanfänge zu wagen. Umso erstaunlicher ist es, dass so viele Künstlerpaare geradezu konventionelle Beziehungen pflegten. Für die Künstlerinnen hatte dies oft tragische Folgen: ihre Kunst fand kaum Beachtung, sie befanden sich oft in einem existentiellen Abhängigkeitsverhältnis und nur wenigen gelang es, nach der Trennung von ihrem Partner mit ihrer Kunst aus dessen Schatten zu treten. Die Kunstgeschichte kennt viele solche dramatischen Beispiele: die Beziehungen von Rossetti und Siddal, Modigliani und Hébuterne, Picasso und Dora Maar sind von solchen Konflikten gekennzeichnet. Erst für Paare, die den Rückenwind der Frauenemanzipation spürten (wie etwa Christo und Jeanne-Claude) scheint ein partnerschaftliches künstlerisches Arbeiten möglich gewesen zu sein. In dem vorliegenden Band werden nach einem erhellenden Vorwort zehn der berühmtesten Künstlerpaare vorgestellt. Auf je einen einleitenden Text folgt eine kurze Graphic Novel, die den "Schicksalsmomenten" dieser Beziehung gewidmet ist. Diese Zeichnungen sprechen wenig für sich, auch hier dominiert der Erklärtext. Wünschenswert wären auch Abbildungen der Werke der (noch) wenig bekannten Künstlerinnen gewesen. So kann dieser Band das Interesse wecken, sich intensiver mit den Biografien und der Kunst der genannten Frauen zu beschäftigen. Aber mehr noch: in die Kunst schreibt sich auch hier eine Emanzipationsgeschichte ein, die ihre Wirkungsmacht weiter entfaltet.
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Artikelbeschreibung

»Lovers in Art« schildert überwältigende Leidenschaften in einer immer noch von Männern dominierten Gesellschaft. Diese Graphic Novel erzählt anhand der Schlüsselmomente ihres gemeinsamen Lebens von den Wünschen und der Schwierigkeit, sie einander zu erfüllen, von den Komplizenschaften und Komplikationen zehn leidenschaftlicher Paare, die allesamt Kunstgeschichte geschrieben haben. Das Buch wirft ein neues Licht auf die Rolle, die die Frauen als Malerinnen, Fotografinnen, Dichterinnen und Philosophinnen gespielt haben, und zwar eben nicht nur als Musen männlicher Künstler, sondern auch als Konkurrentinnen ihrer Liebhaber, als ihre Opfer und Herrscherinnen. Wenn Kunst und Leidenschaft aufeinandertreffen, entstehen unvergessliche, manchmal quälende, niemals aber banale Geschichten. Die Geschichte der Kunst ist geprägt von diesen schicksalhaften Begegnungen, die im Zeichen der Gemeinsamkeit und der mehr oder weniger ausgeprägten Rivalität stehen.

Produktsicherheit

Hersteller: Herstelername: Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH
Anschrift: Esmarchstr. 25
DE-10407 Musterstadt
Kontakt: verlag@jacobystuart.de

Personeninformation

Giancarlo Ascari hat sein Architekturstudium im Jahr 1976 am Polytechnikum Mailand abgeschlossen. Zudem ist er Illustrator und Autor von Comics unter dem Pseudonym Elfo. Er lebt in Mailand. Pia Valentinis hat am Kunstinstitut von Udine studiert. Die vielfach ausgezeichnete Illustratorin hat diverse Bücher für nationale und internationale Verlage illustriert. Sie lebt in Cagliari.
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