Zukunftslust

Woran wir heute forschen. Was wir längst über das Morgen wissen. Und weshalb wir Hoffnung haben können.
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Buchprofile - Rezension
Ermutigende Perspektiven für eine soziale und ökologische Umgestaltung der Gesellschaft.
Der Professor für Maschinenbau an der RWTH Aachen schlägt kühn Breschen des Unternehmergeistes in den hiesigen Verhau aus Untergangslust und Dystopie. Keine der vielfältigen Krisen unsrer Tage sei ein unentrinnbares Schicksal. Im Gegenteil, für die allermeisten wären Lösungen bereits vorgedacht – und werden vorgestellt. Wobei der bekennende Katholik, dem franziskanischen Geist zuneigend, technische Innovationen mit sozialen und ökologischen Elementen zu einem systemischen Ganzen vereint. Ausgelaugte Böden sanieren? Städte umgestalten? Mobilität ohne Naturbelastung? Alles kein Problem, wenn wir nur wollten. Mit einer jungenhaften und doch ansteckenden Begeisterung nimmt das Buch mit in lebenssatte Zukunftswelten. Der Autor blickt zuweilen zurück aus den Jahren 2035 oder gar 2050 auf dann Erreichtes und schildert, wie trotz Problemen vieles gut wurde. Wenn es um die Umsetzung von Ideen geht, bricht Kampker bündelweise Lanzen für Graswurzelbewegungen. Staatlich verordneter Gigantismus scheint ihm verdächtig. Kampker fordert gelegentliches Scheitern als unvermeidlich für den Fortschritt geradezu ein. Sporadische Provokationen wie die Enteignung von Sparguthaben für die Finanzierung der Projekte sieht man dem Mutmacher gerne nach. Wer so mitzureißen versteht, der darf auch mal übers Ziel hinausschießen. – Sehr lesenswert. Bereichernd für alle Bestände.
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Artikelbeschreibung

Keine Angst vor der Zukunft: Ein Ingenieur zeigt, wie wir Nachhaltigkeit und Wohlstand in Einklang bringen

Achim Kampker ist Professor, Forscher, verheirateter Vater von fünf Kindern und bekennender Katholik. Der visionäre Ingenieur arbeitet an der Stadt der Zukunft, die er Humanotop nennt. Er will uns allen Hoffnung machen und sagt:

»Die Meldungen über Auswirkungen des Klimawandels treiben mich um. Schlechte Nachrichten und Zukunftsangst bestimmen das Leben von vielen. Dabei steht fest: Wir können nicht länger abwarten oder nur verhalten reagieren. Und wir können die Mammutaufgabe auch nicht allein an die Politik delegieren. Wir müssen alle mitmachen! Aber wie kann es gehen?

In seinem Sachbuch gibt Prof. Dr. Achim Kampker Antworten auf viele der drängenden Fragen:

  • Was kann jede und jeder Einzelne gegen den Klimawandel tun?
  • Welche Technologien können uns heute schon helfen?
  • Wie bringen wir Wohlstand und Nachhaltigkeit in Einklang?
  • Wie kann die Stadt der Zukunft aussehen?

Der erfahrene Ingenieur beschreibt eine umsetzbare Vision für ein nachhaltiges Leben und ermutigt: »Für viele Probleme gelingt eine pragmatische Lösung durch die Kombination vorhandener Technologien mit einem regionalen Masterplan. Überall auf der Welt arbeiten Forscherinnen und Forscher daran, die schwierige Lage in den Griff zu bekommen. Sie versöhnen technischen Fortschritt mit Umweltschutz. Dabei geht es auch um die Sicherung von Deutschland als attraktiven Wirtschaftsstandort mit nachhaltiger Ausrichtung.

Hoffnung für die Zukunft:

Umwelt- und Klimaschutz sind eine Marathon-Aufgabe. Doch im Grunde ist schon alles da, was wir brauchen, um ökologisch vernünftig zu leben. Wir müssen die einzelnen Bestandteile nur wie beim Puzzle zu einem Gesamtbild verbinden. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir keine Angst vor Veränderung haben, sondern sie als Chance begreifen. Lassen Sie uns den Aufbruch wagen!«

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Personeninformation

Prof. Dr. Achim Kampker, Jahrgang 1976, ist deutscher Ingenieur, Miterfinder des in Aachen entwickelten Elektrofahrzeugs Streetscooter und Mitbegründer der StreetScooter GmbH. Bis Ende 2013 leitete Kampker den Lehrstuhl für Produktionsmanagement an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen. Seit Januar 2014 ist er Leiter des von ihm gegründeten Lehrstuhls Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen. Im Juni 2019 ergriff er die Initiative zur Gründung des Vereins Ingenieure retten die Erde.

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