Eisenbahnen in Franken: Die Ludwig-Süd-Nord-Bahn

Unterwegs zwischen Wassertrüdingen und Hof seit 1844
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Bayern im Buch-Rezension
Ein Quantensprung, "dank des Dampfs verbindender Tendenz" (Chr. Morgenstern).
Der Bildband dokumentiert mit 150 meist unveröffentlichten Aufnahmen und begleitenden informativen Texten die Geschichte der Strecke von den Anfängen bis in die Gegenwart. Die Bahn wurde ursprünglich negativ beurteilt, favorisiert vom bayerischen König war der Kanalbau. Auch medizinische Bedenken spielten eine Rolle, so z.B. die Warnung bayerischer Ärzte vor "Gehirnkrankheiten". Doch die Vorteile, was Reisegeschwindigkeit und Transportmöglichkeiten verglichen mit Kutsche und Kanal anbelangten, stellten sich rasch heraus. Städte, ja Länder waren plötzlich nähergerückt, der wachsende Güterverkehr brachte die Industrialisierung voran. Auf die einzelnen Bahnhöfe, auf die Fahrpläne (abgebildet sind die von 1858, 1962 und 1971) und auf die Ausstattung der Wagen wird ausführlich eingegangen, so wurde 1890 mit Wärmflaschen geheizt, 10 Jahre später mit Öfen. Nicht zu kurz kommen in Text und Bild die vielfältigen topografischen Probleme, z.B. bei der berühmten "Schiefen Ebene" zwischen Kulmbach und Hof oder beim Burgbergtunnel in Erlangen. Allen Eisenbahnliebhabern, nicht nur den Experten, empfohlen!
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Artikelbeschreibung

Fränkische Eisenbahngeschichte
Als Teil der zwischen 1843 und 1854 gebauten und abschnittweise eröffneten Ludwig-Süd-Nord-Bahn schnauften ab 1846 auch die ersten Loks auf dem Streckenabschnitt zwischen Wassertrüdingen und Hof. Personen- und Güterzüge transportierten Waren, Pendler, Bauern und Ausflügler. Eisenbahnexperte Herbert Hieke dokumentiert mit ca. 150 zumeist unveröffentlichten Bildern die Historie des spannenden Streckenteils von den Anfängen bis heute.

  • Zahlreiche unveröffentlichte Fotografien und Dokumente
  • Die Geschichte der Strecke bis in die Gegenwart
  • Ein wichtiges Kapitel der fränkischen Eisenbahnhistorie

Produktsicherheit

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Personeninformation

Hieke, HerbertDer Historiker Herbert Hieke, Jg. 1953, war bis 2019 Direktor der Johannes-Scharrer-Realschule Hersbruck, Mitglied im Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg und dem Vorstadtverein Erlenstegen. Als jahrelanges Mitglied des Diaclubs der Interessengemeinschaft für Eisenbahnfreunde sammelte er einen Schatz an Dias zur Eisenbahngeschichte der Metropolregion Nürnberg. In der Vergangenheit trat er als Autor zahlreicher Artikel in Eisenbahnzeitschriften und -büchern auf.
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