Stadtidentität Ingolstadt. Festung

29,80 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Bayern im Buch-Rezension
Eine Festung wird zum einladenden, vielseitigen, bürgernahen Areal.
Mit aussagestarken Fotos und informativen Texten widmet sich dieser Band einem charakteristischen Kennzeichen der Stadt Ingolstadt (Beiname: Die Schanz), die durch ihre Festung mit massiven Gebäuden und baulich bedingten Geländeveränderungen geprägt ist. Im Jahre 806 urkundlich erstmals erwähnt wird die Siedlung - gelegen an einem Donauübergang und an der Kreuzung wichtiger Handelsstraßen - zum Mittelpunkt des wittelsbachischen Teilherzogtums "Bayern - Ingolstadt", was Teile der ersten Stadtmauer sowie der "Herzogskasten" (erste Burg) belegen. Mit dem Bau des Neuen Schlosses (Ende des 15. Jh.) wurden weitreichende Verteidigungsanlagen in Angriff genommen, die im 30-jährigen Krieg die Bevölkerung schützen konnten. Doch nachfolgende kriegerische Konflikte zerstörten die im Barock groß ausgebauten Verteidigungsanlagen, sodass sich König Ludwig I. zu einer der Zeit angepassten Neuerrichtung der Festung entschloss, die zwar stetig weiter ausgebaut wurde, sich aber letztlich durch die Produktion neuer Waffensysteme als unzeitgemäß erwies. Während des 1. Weltkriegs wurden die Gebäude als Kriegsgefangenenlager bzw. Lazarett genutzt und nach dem 2. Weltkrieg dienten die noch intakten Räumlichkeiten als Unterkünfte für Flüchtlinge, Heimatvertriebene und Displaced Persons. In den folgenden Jahren erfolgte der Abriss einiger Festungsgebäude, um Platz für Straßen, Wohn- und Geschäftshäuser etc. zu schaffen. In der 2. Hälfte des 20. Jh. begann jedoch ein Umdenken, d.h. nicht Abriss, sondern Umnutzung. Und so wurden Schulen, Behörden, Museen, Ausstellungsräume, Möglichkeiten für Konzert und Theater, Event- und Partylocations, Kreativquartiere, Restaurants sowie Biergärten in das Festungsareal integriert und die ehemals abweisende Landesfestung wurde zu einem "architektonischen und kulturellen Juwel". - Allgemein interessant, regional ein Muss!
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Die Festung prägt Ingolstadt seit einem halben Jahrtausend. Im Stadtbild sind die Festungswerke und -gebäude, die Wälle und Gräben bis heute omnipräsent. Lange hatte man dazu ein zwiespältiges Verhältnis. Die Festung bot Schutz, schränkte aber auch ein. Sie hemmte die wirtschaftliche Entwicklung, war jedoch gleichzeitig ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.Heute hat man unterschiedlichste Nutzungen für die Festungsreste und -gebäude gefunden. Hier finden Bildung, Kultur, Freizeit, Gastronomie, Naherholung, Ökologie und vieles mehr einen Platz. Die Publikation will anhand von kurzen Artikeln und vor allem mit über 150 Farbfotos den Wert der Festung für die heutige Stadtgesellschaft aufzeigen.Mit Beiträgen von Tobias Schönauer, Maximilian Schuster, Erich Reisinger, Ulrich Linder, Matthias Schickel und Christian Lange.Veröffentlichungen des Bayerischen Armeemuseums, Bd. 22In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt sind im Kunstverlag Josef Fink außerdem folgende Publikationen erschienen:- Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt - Beiträge zur Geschichte und Planungen für seine künftige Nutzung durch das Bayerische Armeemuseum. Eine Dokumentation- Das Zelt des Großwesirs. Ein osmanisches Schlafzelt aus der "Türkenbeute" des Kurfürsten Max II. Emanuel im Bayerischen Armeemuseum - Studien zur Geschichte eines musealen Objekts von 1687 bis 2023

Produktsicherheit

Hersteller: info@kunstverlag-fink.de
Anschrift: Hauptstrasse 102 b
Lindenberg
DE
Kontakt: info@kunstverlag-fink.de

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.