Das Zeughaus am Neuen Schloss Ingolstadt - Beiträge zur Geschichte und Planungen für seine künftige Nutzung durch das Bayerische Armeemuseum

Eine Dokumentation
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Bayern im Buch-Rezension
Historische und baugeschichtliche Dokumentation.
Der Band aus den Veröffentlichungen des Bayerischen Armeemuseums - das seit 1969 im Neuen Schloss Ingolstadt untergebracht ist und 1972 eröffnet wurde - legt hier eine umfassende und detaillierte Dokumentation des im Areal des Schlosses erbauten Zeughauses - ehemals spätgotischer Getreidekasten - vor, die sowohl die Entstehungsgeschichte des Gebäudes wie auch seine Nutzung untersucht, vor allem aber auch auf seine künftige Verwendung als Teil des modernen und lebendigen Museumskonzepts verweist. Dabei machen die einzelnen Beiträge verschiedene Zielsetzungen deutlich: u.a. die historische Erfassung und die daraus folgende aktuelle Verantwortung, konkrete Sanierungspläne sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten, Konzepte für ein modernes Museum und die Einbindung des Gebäudes in das städtische Leben. Die o.a. Themenbereiche werden in einem ersten Teil mit fundierten, allgemein verständlichen Texten, veranschaulicht durch Skizzen und Abbildungen ausführlich dargelegt und erörtert, während sich der zweite Teil (7 Anhänge) in Niederschriften, Fotografien und Skizzen u.a. mit Inventarlisten, historischen Planungsunterlagen, Dokumenten des Staatlichen Bauamts, Schadstoffanalysen sowie unausgeführten Plänen auseinandersetzt. Ist der erste Teil noch allgemein - besonders für geschichtlich Interessierte - angezeigt, so wendet sich der zweite Teil an ein spezielles Lesepublikum.
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Artikelbeschreibung

Auf dem Areal des Neuen Schlosses in Ingolstadt, dem Sitz des Bayerischen Armeemuseums, besteht ein erheblicher - bei einzelnen Gebäuden sogar dramatischer - Sanierungsbedarf. Für das Zeughaus wird hier eine umfassende historische Dokumentation vorgelegt, und es wird dargestellt, wie eine zeitgemäße Nutzung aussehen kann. Mit der Erschließung des sanierten Zeughauses wird das Bayerische Armeemuseum als lebendiges Museum voll in Funktion treten können. Dies zeigt die Architekturstudie. Die historischen und baugeschichtlichen Untersuchungen kommen gleichzeitig zu dem faszinierenden Ergebnis, dass das Gebäude schon im 16. Jahrhundert repräsentativ ausgestaltet war. Zeughäuser hatten bereits vor Jahrhunderten neben ihrem praktischen Zweck als Waffenlager eine museale Funktion. Die hier gelagerten Waffen und Ausrüstungen konnten Besuchern und Gästen gezeigt werden - auch zum Ruhm der bayerischen Landesherren. Das Armeemuseum findet im Zeughaus sowohl funktional wie inhaltlich eine ebenso notwendige wie passende Ergänzung. Der reich mit historischen Bildern und Dokumenten sowie modernen Fotografien bebilderte Band zeigt dies eindrucksvoll.Veröffentlichungen des Bayerischen Armeemuseums, Band 21Mit Beiträgen von Adrian Baschung, Matthias Gabler, Marius Mutz, Priscilla Pfannmüller, Ansgar Reiß, Christopher Retsch , Thomas Sendtner und Franziska Weber-Schmid.

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