»Ich habe etwas zu sagen«

Frauen, die das Wort ergreifen
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Buchprofile - Rezension
Kurzporträts von Frauen, die sich weltweit gegen Unterdrückung, Gewalt und sexuelle Ausbeutung zur Wehr setz(t)en.
In diesem Buch werden (un)bekannte Frauen aus Vergangenheit und Gegenwart vorgestellt, die sich öffentlich gegen Ungerechtigkeit und Willkür geäußert haben und es heute noch tun. Viele dieser mutigen Frauen aus aller Welt müssen ihre ganz persönlichen Traumata mit jedem öffentlichen Auftritt neu durchleben, riskieren Verhaftungen und sogar den Tod. So kann Anita Lasker-Wallfisch erst im Alter über ihre in Auschwitz erlittenen Qualen berichten. Das Model Waris Dirie bricht in ihrer Heimat Somalia ein Tabu, als sie nach ihrer Flucht nach Europa öffentlich und in ihrem Buch "Wüstenblume" (BP 99/53) über ihre im Alter von 5 Jahren erlittene Genitalverstümmelung spricht. Laxmi Agarwal prangert die Rechtlosigkeit von Frauen in Indien an, wo sie von einem viel älteren Mann mit Säure überschüttet wurde, weil sie ihn nicht heiraten wollte. Die 19-jährige Emma González organisiert nach dem Amoklauf an ihrer Schule per Internet den "March for Our Lives" nach Washington, um gegen die laxen Waffengesetze in den USA zu protestieren. Der Leser findet sich in den kurzen Texten mit z. T. großformatigen Fotos der Frauen und deren Aktionen gut zurecht. Jedem Bericht wird eine kurze Zusammenfassung vorangestellt.
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Artikelbeschreibung

»Erheben Sie Ihre Stimme. Wann immer Sie können und möchten. Dieses Buch kann Ihnen den Mut dazu geben: Sie sind in bester Gesellschaft!« Stevie Schmiedel

Immer mehr Frauen wagen den öffentlichen Protest und den Aufstand: Gemeinsam marschieren sie und protestieren gegen ungleiche Bezahlung und ungleiche Bildungschancen, eine übermächtige Waffenlobby, Rassismus oder sexuelle Gewalt. Sie ergreifen das Wort und ihre klaren Botschaften inspirieren (nicht nur) Mädchen und Frauen, Haltung zu beziehen und sich für ihre Rechte deutlicher denn je einzusetzen. In diesem Buch werden charismatische, unbequeme und couragierte Frauen vorgestellt, die mit ihren Reden und öffentlichen Aktionen die Welt verändert haben oder genau jetzt verändern. Viel zu lange haben Frauen nur gelesen und geschrieben und wirkten lange im Hintergrund oder ganz im Verborgenen. Väter, Brüder, der liebe Gott und eine patriarchale Politik bestimmten über ihr Wohl und Wehe, ihren Körper und Geist, ihren Freiraum und dessen Begrenzung. Schluss damit!

Mitreißend geschriebene Porträts über Angelina Jolie, Chimamanda Ngozi Adichie, Malala Yousafzai, Oprah Winfrey, Emma Gonzaléz, aber auch über die Pionierinnen Rosa Luxemburg, Waltraud Schoppe, Rosa Parks u.v.m.

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Personeninformation

Kohlmaier, RitaRita Kohlmaier studierte in München Neuere Deutsche Literatur sowie Politische Wissenschaft und Kommunikationswissenschaften. Bevor sie sich 2018 als Autorin selbstständig machte, arbeitete sie bei Vogue und Vogue Business, davor als Redaktionsleiterin bei Spiegel Online.

Pressestimmen

»... prominente und nicht prominente Frauen, die zum Symbol einer Bewegung wurden. Darunter sind Malala Yousafzai, die von den Taliban getötet werden sollte, weil sie Schulbildung einforderte, Nadia Murad, die mit Amal Clooney IS-Terroristen verklagt, und die deutsche Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley. Allesamt sind es Frauen, die die Welt bewegen.« Lübecker Nachrichten 20190715
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