Gute Nachricht

Geschichten von Jesus für Kinder fair erzählt
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Buchprofile - Rezension
Die Evangelien für Kinder ohne antijüdische Anklänge nacherzählt.
"Gute Nachricht" legt eine Nacherzählung von Geschichten aus den Evangelien vor, die ohne Antijudaismus auskommt. Die gute Nachricht des Neuen Testamentes soll nicht zu einer "schlechten Nachricht für die jüdischen Geschwister Jesu werden". Daher stellen die Autorinnen den Schatz jüdischer Traditionen in den Vordergrund, denn, "Jesus lebte und lehrte in dieser Tradition". Das Buch enthält zentrale Erzählungen aus dem Leben Jesu: von seiner Geburt bis hin zu seiner Verurteilung, seinem Tod, dem leeren Grab und dem Glauben, dass Jesus auferweckt wurde. Zum Geschichtenschatz gehören auch Gleichnisse, Wundererzählungen und die Bergpredigt. Mit den Nacherzählungen soll gezeigt werden, dass der christliche Glaube "keine Negativkonstruktionen" braucht. Die Nacherzählungen wollen antijüdischen Stereotypen keine Nahrung geben, etwa von "heuchlerischen Pharisäern" oder von "Verrat". Das Buch ist jedoch kein Kindersachbuch mit erklärenden Informationen. Den Autorinnen geht es vielmehr darum, die Evangelien nach Markus, Matthäus und Lukas auf eine Weise nachzuerzählen, in der die Vielstimmigkeit der Texte deutlich wird. Sie legen großen Wert darauf, zu zeigen, dass die Texte der Evangelien keine Geschichtsschreibung, sondern Glaubenszeugnisse sind. Daher verzichten die Autorinnen auf diejenigen Teile, die historisierend verstanden werden könnten, etwa "Jesus in einer jüdischen, unter römischer Besatzung leidenden Umwelt" zu zeigen. Die farbigen Illustrationen wie auch die Erzählungen wollen kein "Live-dabei" vorspiegeln. Daher arbeitet die Illustratorin viel mit Symbolen. Diese werden am Ende des Buches erklärt. – Für eine gewinnbringende Lektüre ist die Begleitung geschulter Erwachsener nötig. Das können pädagogische Fachkräfte in Kitas und Grundschulen sein, für die die Lektüre des Buches bezüglich Diskriminierungssensibilität ebenfalls interessant sein dürfte. Vor allem dort empfohlen, wo Bildungsarbeit für Kitas und Grundschulen zum jüdisch-christlichen Dialog stattfindet.
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Artikelbeschreibung

Eine Sammlung von Geschichten über Jesus für Kinder in jüdisch-christlicher Zusammenarbeit, welche Bibelgeschichten für Kinder fair erzählt.Der jüdisch-christliche Dialog verändert den Klang des Erzählten zum Positiven.-Christlicher Glaube kann und muss ohne Judenfeindschaft auskommen, wenn er christlicher Glaube sein will.-"Bewusst wird hier Verantwortung dafür übernommen, die christliche Botschaft nicht mit antijüdischen Anklängen und anderen Formen der Diskriminierung zu verbinden." Christian Staffa, Beauftragter für den Kampf gegen Antisemitismus der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD)Von den 88 Seiten sind 59 mit detailreichen und sehr ansprechenden Bildern illustriert, die in den Bildern eingearbeiteten theologischen Symbole werden im Anhang erklärt und eingeordnet.Ein wunderschönes Buch für die ganze Familie!

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Personeninformation

Nina Kölsch-Bunzen ist Professorin an der Hochschule Esslingen für Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik. Sie lehrt und forscht zu sozialpädagogischen und religionswissenschaftlichen Fragestellungen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Inklusion, Partizipation, Demokratiebildung gegen Antisemitismus und Rassismus. Sie ist Bundeslehrpreisträgerin Ars Legendi und wurde für die Entwicklung innovativer und studierendenzentrierter Lehrkonzepte und ihrer nachhaltigen Umsetzung an Hochschulen geehrt. Im Ariella Verlag ist bereits ihr Bilderbuch Selma und Anton - die Geschichte einer langen Freundschaft und die Unterrichtsmaterialien dazu erschienen Marion Goedelt wurde in Hamburg geboren und studierte dort Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Seitdem arbeitet sie als freie Illustratorin für verschiedene Verlage. Neben Bilder- Kinderbüchern illustriert sie auch Schulbücher, Belletristik-Cover und Internetseiten. Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und ihre Arbeiten u.a. auf der internationalen Kinderbuchmesse in Bologna ausgestellt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. IM Ariella Verlag ist bereits ihr Bilderbuch Selma und Anton - die Geschichte einer langen Freundschaft erschienen. Ariane Dihle ist Lehrerin und evangelische Religionspädagogin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der evangelischen Theologie an der Universität Oldenburg in der Lehramtsbildung. Dr. Katharina von Kellenbach ist Vertretungsprofessorin für systematische Theologie und Ökumene an der Universität Paderborn und leitete das Projekt Bildstörungen an der Evangelischen Akademie zu Berlin.
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