Beth is dead

Vier Schwestern. Viele Lügen. Ein Mord. Packender Thriller mit Tiefgang
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Buchprofile - Rezension
Ein Vater veröffentlicht einen Bestseller über das Leben seiner Töchter – und dann stirbt eine von ihnen.
Angelehnt an den berühmten Klassiker Little Women erzählt dieser Roman die Geschichte von vier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es handelt sich hierbei jedoch um viel mehr als eine moderne Nacherzählung der Geschichte. Dadurch, dass der Bestseller in der vorliegenden Erzählung schon veröffentlicht ist, fließen völlig andere Themen ein und durch den Mord an Beth wird eine zusätzliche Spannungsebene geschaffen. Der Autorin gelingt es hierbei, zutiefst menschliche Charaktere zu zeichnen, die auch viele Fehler haben und bei den Lesenden tiefe Gefühle hervorrufen können. Neben der Mordermittlung, bei der wirklich jede Figur verdächtig ist und Geheimnisse hat, werden auch aktuelle Fragen wie die Debatte um Autorenschaft, wer welche Geschichten erzählen darf, aufgegriffen und ausführlich thematisiert. Durch die starke Fokussierung auf die Charaktere und ihre Entwicklung ist die Handlungsgeschwindigkeit eher langsam und weicht dadurch von der Struktur eines klassischen Thrillers ab. Somit lässt sich das Buch vor allem für begeisterte Romanleser ab 14 Jahren empfehlen, die sich etwas Spannung in ihren Geschichten wünschen.
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Vera Lang empfiehlt:

Nach einer Partynacht wird die junge Beth leblos aufgefunden. Für die Polizei steht fest, dass es sich hierbei um Mord handelt. Doch wer war der Täter? Jemand, den Beth kannte, oder doch ein Fan ihres Vaters? Dieser ist Autor und hat einen Roman über Beth und ihre drei Schwestern Jo, Meg und Amy veröffentlicht. Nicht nur, dass er darin intime Details aus dem Leben seiner Töchter ohne deren Wissen veröffentlichte, er lies Beth am Ende sterben – dabei war die zu diesem Zeitpunkt noch quicklebendig. Wollte jemand Realität und Fiktion vermischen? Oder steckt ein anderes Motiv hinter Beths Ermordung? – Autorin Katie Bernet lässt Beth und ihre Schwestern, die man aus Louisa May Alcotts Klassiker „Little Women“ kennt, in der Gegenwart auftreten und alle vier zu Wort kommen, sowohl vor als auch nach Beths Tod. Die jungen Frauen bekommen alle Platz, um ihre Gedanken, Gefühle und Probleme mitzuteilen. Dieser spannungsgeladene Roman wird nicht nur Jugendlichen ab 14 Jahren gefallen, sondern sicherlich auch dem ein oder anderen Erwachsenen.

Vera Lang, Medienberaterin Kinder- und Jugendbuch

Artikelbeschreibung

Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen.

Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante - Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.

Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen - und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.


»Eine raffiniert konstruierte Geschichte voller Wärme und Schwesternliebe. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, von denen man sich nicht trennen möchte.« Stephanie Garber, Bestsellerautorin von 'Once Upon a Broken Heart'

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Personeninformation

Katie Bernet ist eine in Dallas, Texas, lebende Autorin. Sie ist ein langjähriges Mitglied des DFW Writers Workshops und die Leiterin der DFW Writers Conference 2025.

Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!

Pressestimmen

Dieser Thriller ist keine leichte Kost, entwickelt aber einen Sog. Nicht nur, weil man wissen will, wer der Mörder, die Mörderin, ist, sondern auch, weil es der Autorin gelingt, moderne Themen wie Social Media oder toxische Beziehungen authentisch darzustellen. SRF, Literaturclub 20260630
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