Wilhelm Tell

Nach Friedrich Schiller
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Buchprofile - Rezension
Schillers "Wilhelm Tell" als reich bebilderte Nacherzählung für Kinder.
Eine gut gemachte und verständliche Nacherzählung des Dramas "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller. Hin und wieder wird der ursprüngliche Originaltext Schillers (kursiv gesetzt) übernommen - meist in der wörtlichen Rede -, der sich sinnvoll in den Erzähltext einfügt. Dabei wird selbst der junge Leser manches "geflügelte Wort" wiedererkennen (z.B. "Früh übt sich. . .", "Die Axt im Haus . . ."). Die farbigen, meist ganzseitigen Bilder sind wild-romantisch und zeigen Ambiente und Mode der mittelalterlichen Zeit. - Diese packende Neuerzählung des Schillerschen Dramas ist eine gute Gelegenheit, sich mit diesem Klassiker und zugleich mit dem zugrunde liegenden Kern, dem Freiheitskampf der Schweizer mit dem "Rütli-Schwur" von 1291 bekannt zu machen. - Überall gerne empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Die Schweiz im 13. Jahrhundert. Mitten in dem von feindlichen Truppen besetzten Land herrscht der tyrannische Landvogt Gessler, der zu immer grausameren Mitteln greift, um den Widerstand der Bevölkerung zu brechen. Als er Wilhelm Tell, einen besonders kühnen Bogenschützen, zu einer ungeheuerlichen Tat zwingt, beschließt dieser, dem teuflischen Treiben ein Ende zu setzen. Schillers großer Klassiker über den schweizerischen Freiheitskampf liest sich wie eine packende Abenteuergeschichte - vom sagenumwobenen Rütlischwur über Tells spektakulären Apfelschuss bis hin zum Höhepunkt in der hohlen Gasse. Ein faszinierendes Stück Weltliteratur, mit viel Gespür fürs Original nacherzählt von Barbara Kindermann und grandios ins Bild gesetzt von dem bekannten Buchkünstler Klaus Ensikat.

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Hersteller: Kindermann Verlag
Anschrift: Danckelmannstr. 13
DE-14059 Berlin
Kontakt: post@kindermannverlag.de

Personeninformation

Barbara Kindermann, geboren in Zürich, studierte Germanistik, Philosophie und Sprachen in Genf, Dublin, Florenz und Göttingen. Nach dem Abschluss ihrer Promotion war sie mehrere Jahre als Lektorin tätig und gab 1993 erstmals den 3. Band der Grimmschen Sagen heraus. 1994 gründete sie den Kindermann Verlag in Berlin, den sie seither leitet. Klaus Ensikat, geboren 1937, ist einer der brillantesten freischaffenden Buchkünstler der Gegenwart. Von 1995-2002 war er zudem Professor für Zeichnen an der Hochschule für Gestaltung in Hamburg. Er erhielt zahllose Preise und wurde 1996 für sein Gesamtwerk mit der Hans-Christian-Andersen-Medaille, der höchsten internationalen Ehrung für die Illustration von Kinder- und Jugendbüchern, ausgezeichnet.
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