Einer reist mit

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Buchprofile - Rezension
Eine Schriftstellerin fährt auf Lesereise und jeder Zughalt weckt Erinnerungen, Assoziationen, Träume und Wünsche.
Eine Autorin ist unterwegs zu einem Literaturfestival. Im Zug denkt sie daran, wie sie ein neues Buch zu schreiben versucht, indem ihr “eine ganze Menge von Fetzen und Fragmenten” durch den Kopf gehen, und erinnert sie sich an die Lektüre vieler großer Schriftsteller, die sie schätzt. Am meisten liebt sie den spanischen Autor Vila-Matas, den sie in ihrem Buch eine Geschichte erzählen lässt und der auch im Zug plötzlich neben ihr sitzt. An jeder Haltestelle hat sie weitere Assoziationen, Erinnerungen und Träume. – Eine Schriftstellerin fährt auf Lesereise – die vom Surrealismus inspirierte Französin Anne Serre macht daraus ein wunderbares Spiel mit den Werken anderer Autoren und ihrer eigenen Biografie. Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen miteinander. Für literarisch Interessierte ein Lesevergnügen.
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Artikelbeschreibung

Kaum etwas produziert so viel Literatur wie das Reisen. Auch Anne Serre ist unterwegs, nach Montauban zum Festival, per TGV erster Klasse. Und schon geht's los: Die Stille wird gestört von Zugpersonal und plaudernden Sternendeutern. Unverhofft tauchen Familiendramen aus der Erinnerung, wenn der Zug irgendwo hält, wo sich das Leben gegabelt hat. Und dann ist da, nebst toten, lebendigen und eingebildeten Kollegen, die sie umtanzen, ein spanischer Kollege namens Enrique Vila-Matas, den sie gar nicht kennt, nur seine Bücher, die sie liebt. Sitzt er ihr gegenüber? Den Hut im Gesicht? Hat er in Montauban ein Zimmer nebenan bezogen und kommuniziert mit Klopfzeichen? Ist er gar mit einem Mal Herr des Geschehens? Wohin geht diese Reise überhaupt? Allen Ernstes nach Barcelona? Patagonien? Ein federleichter Roman, in dem der Schmerz der Erinnerung mit der Wirklichkeit ein fröhlich surreales Spiel treibt.

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Hersteller: Berenberg
Anschrift: Sophienstr. 28
DE-10178 Berlin
Kontakt: info@berenberg-verlag.de

Personeninformation

Anne Serre, geboren 1960 in Bordeaux, hat seit ihrem Romandebüt 1992 sechzehn Romane und Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht. Für »Im Herzen eines goldenen Sommers«, ihre erste Veröffentlichung auf Deutsch, erhielt sie 2020 den Prix Goncourt de la Nouvelle. Zuletzt erschien auf Deutsch bei Berenberg der Roman »Die Gouvernanten« (2023). Patricia Klobusiczky übersetzt aus dem Französischen und Englischen, u. a. Werke von Louise de Vilmorin, Sophie Divry, Valérie Zenatti, William Boyd und Petina Gappah.
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