Die Bamberger Kirchen

Eine Anleitung zum Sehen
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Bayern im Buch-Rezension
27 Bamberger Kirchen als prägende Elemente der Stadtarchitektur.
Bamberg, als "Fränkisches Rom" gerühmt, bietet eine vielfältige Kirchenlandschaft, angefangen von der Romanik bis zu den Neubauten im 20. Jahrhundert. So sind z.B. neun Anlagen erst nach dem Zweiten Weltkrieg, bedingt durch den Zuzug von Vertriebenen, entstanden. Alle Bauten werden eingehend beschrieben, wobei nicht so sehr die Highlights in Architektur und Ausstattung im Vordergrund stehen, eher Besonderheiten, auf die durch die Hinweise „Schau genau“ und „Tipp“ hervorgehoben sind. Beim Dom sind es z.B. nicht der berühmte Reiter, sondern die Apostel- und Prophetenpaare des Fürstenportals. Die Entdeckungstour führt neben Dom, Obere Pfarre und Michaelsberg zu Dominikanerkirche als Universitätsaula, St. Heinrich als einem der frühesten Beispiele für den Sichtbetonbau in Deutschland („Walskelett oder versteckte Moderne“), ferner zu St. Kunigund mit der originalgroßen Kopie des berühmten Isenheimer Altars und zur Erlöserkirche, dem ersten evangelischen Kirchenbau Bambergs. Es fehlt die neuromanische Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit im Stadtteil Bug.
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Artikelbeschreibung

Bamberg ist eine Stadt der Kirchen. Es gibt kaum einen Ort, an dem man nicht eine Kirche sehen oder Kirchenläuten hören kann.Die alte Bischofsstadt ist voller eindrucksvoller Gotteshäuser. Durch ihre Lage auf den Hügelkuppen und im Regnitztal gestalten sie das Bild der Stadt. Der Leser macht eine Art Entdeckungstour, bei der die Besonderheiten der Architektur, der Gemälde und Skulpturen sowie der Ausstattung aufgespürt und sinnlich erfahren werden.Eine "Anleitung zum Sehen" lässt die Gebäude und Kunstwerke als Zeugen und Zeugnisse der wechselvollen Geschichte erkennen.

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