Die Welt in Trümmern

Über das Scheitern der Antiterrorkriege und ihre Folgen
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 31.08.2026

Artikelbeschreibung

2026 jährt sich der Beginn des »War on Terror« zum 25. Mal. Wie sieht die Bilanz dieses Krieges und der Kriege und Konflikte, die auf ihn folgten, aus? Der »Krieg gegen den Terror« hat durch Rechtsbrüche und Dämonisierung des Gegners zu einer Spirale aus Gewalt und Vergeltung geführt. Zuletzt zeigten die Angriffe vom 7. Oktober und der Gaza-Krieg wie eine hochtechnisierte und massive Kriegsführung zu Zehntausenden von Ziviltoten, massiver Vertreibung und der weitgehenden Zerstörung der zivilen Infrastruktur geführt hat. Ronald Ofteringer plädiert für eine Aufkündigung des Anti-Terror-Paradigmas, zeigt auf Völkerrecht und Dialog basierende Auswege aus bestehenden Konflikten auf, jenseits von selektiver Anwendung des Völkerrechts und Staatsräson. Dies wäre auch eine willkommene Unterstützung für rechtsstaatliche Gefahrenabwehr und gute Praxis in der Präventionsarbeit.

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Personeninformation

Ronald Ofteringer hat Islamwissenschaften, Ethnologie und Politik studiert. Er betreute in den 1990er Jahren für medico international Nothilfe- und Menschenrechtsprojekte in der Türkei, Kurdistan-Irak, Israel-Palästina und im Libanon. Ab 2000 hat er in verschiedenen Funktionen in der internationalen humanitären Hilfe in Konfliktgebieten gearbeitet, unter anderem im Irak, im Jemen, in Tunesien, Marokko und in Ägypten, Mali und Niger. Dabei hat er daran mitgewirkt, einen humanitären Dialog mit nichtstaatlichen Kriegsparteien in vom Antiterrorkrieg geprägten Konflikten aufzubauen, um unparteiischen Schutz und Nothilfe für die Zivilbevölkerung, Gefangene und Verwundete zu gewährleisten.

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