Leuchtende Jahre

Aufbruch der Frauen 1926-1933
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Buchprofile - Rezension
Buch über auch heute noch bekannte Schriftstellerinnen der 1920er-Jahre, deren Leben Ahrem in diesem Buch sukzessive Jahr für Jahr verfolgt und damit in Vergleich zu den jeweils anderen Kolleginnen setzt.
Vicky Baum, Gabriele Tergit, Mascha Kaléko, Marieluise Fleischer, Ruth Landshoff, Irmgard Keun und Erika Mann – sie alle kämpften schriftstellerisch oder auf der Bühne für ihre Rechte als Frauen. Vicky Baum, die schon vor ihrer Ehe Romane beim damals größten europäischen Verlag, Ullstein, publiziert hatte, verließ Mann und Kinder, als ihr Mann ihr das Schreiben verbot. Die Reporterin Ruth Landshoff wurde zum Glamour-Girl Berlins. Wie Erika Mann war sie lesbisch und trat wie sie als Mann auf der Bühne auf. Die Werke aller in diesem Buch von Ahrem beleuchteten Autorinnen wurden in der Nazizeit wegen ihrer Inhalte oder wegen der jüdischen Herkunft ihrer Autorinnen verboten. Ahrem setzt diesen heute viel beachteten Autorinnen mit diesem Buch ein Denkmal. Sie beschreibt das Leben ihrer Protagonistinnen mosaikartig chronologisch dem jeweiligen Jahr entsprechend. Dadurch verwischen sich die Lebensläufe, die so nicht durchgängig nacheinander verfolgt werden können. Doch so entsteht ein Gesamtbild dessen, was diese Frauen an Emanzipation im Deutschland der 1920er-Jahre bereits gelebt haben.
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Artikelbeschreibung

Eine faszinierende Zeitreise auf den Spuren berühmter Schriftstellerinnen

Regine Ahrem lädt ein zu einer faszinierenden Zeitreise auf den Spuren von sieben außergewöhnlichen Frauen: Vicki Baum, Marieluise Fleißer, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Erika Mann, Ruth Landshoff und Gabriele Tergit. In einer spannenden Collage entfaltet sie die Lebensgeschichten der Autorinnen und erzählt von ihrer künstlerischen Entwicklung ab 1926 bis zur »Machtergreifung« 1933, die ihren Karrieren ein jähes Ende setzt. Chronologisch und kaleidoskopisch werden die Wege der Schriftstellerinnen nachgezeichnet, die sich mitunter berühren und immer wieder kreuzen. Alle sieben gehören zu den »Neuen Frauen«, die in den 1920er-Jahren die öffentliche Bühne im Sturm erobern - sie sorgen für Theaterskandale, werden Bestsellerautorinnen und It-Girls einer ganzen Generation. Nicht nur für Vicki Baum werden es die interessantesten und fruchtbarsten Jahre ihres Lebens.

Ein wilder Reigen - sprühend vor weiblicher Schaffenskraft und Energie, inspirierend und atmosphärisch dicht erzählt.

Auf den Spuren großer Schriftstellerinnen: Vicki Baum, Marieluise Fleißer, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Ruth Landshoff, Erika Mann und Gabriele Tergit

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Personeninformation

Regine Ahrem , geboren in München, studierte Literatur- und Theaterwissenschaften in München und Berlin. Bis 2022 arbeitete sie als Hörspielredakteurin beim Rundfunk Berlin Brandenburg und hat in dieser Funktion zahlreiche Hörspiele und Podcast-Serien produziert. Regine Ahrem ist außerdem Autorin von über 30 eigenen Hörspielen, bei denen sie jeweils auch die Regie übernommen hat. Für ihr Werk hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. wurde sie 2023 mit dem Deutschen Hörbuchpreis geehrt. Seit 2013 produziert Regine Ahrem unter dem von ihr gegründeten Label »Hollywood on Air« regelmäßig Live-Hörspiele auf verschiedenen Bühnen in Deutschland und Österreich.

Pressestimmen

»Nirgends scheut die Regisseurin vor Hürden zurück, die ihr das Originalmaterial bietet. ...Man kann ihrer bravourösen Leistung nur Beifall zollen.« MDR Kultur, Ulf Heise über Regine Ahrems Hörfassung »Das Rheingold. Der Ring des Nibelungen« (ausgezeichnet mit dem Dt. Hörbuchpreis 2023)
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