Gottfried Benn und der literarische Nachkrieg

Werke und Wechselwirkungen des späten Ruhms
42,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar

Artikelbeschreibung

Gottfried Benns wechselvolle Positionen im literarischen Feld der Nachkriegszeit - aus den Quellen heraus neu bestimmt.Gottfried Benns Fall und Aufstieg in der literarischen Öffentlichkeit nach 1945 gehört wohl zu den bemerkenswertesten Wendungen der bundesrepublikanischen Kulturgeschichte. Doch wie entstand er eigentlich, der Ruhm? Sarah Gabers materialreiche Studie geht dieser Frage anhand exemplarischer Werk-Kontext-Konstellationen nach. Dabei wird die Entstehung und Wirkung des Spätwerks ebenso gewürdigt wie die Interessen literaturvermittelnder Akteure: Verleger, Rundfunkredakteure oder Literaturwissenschaftler etwa. Benns »Come-back« wird so erstmals als kollektive Leistung perspektiviert, die den Blick freigibt auf das Medien-, Wissens- und Literaturarchiv der westdeutschen Nachkriegszeit.

Produktsicherheit

Hersteller: Wallstein Verlag GmbH
Anschrift: Geiststr. 11
DE-37073 Göttingen
Kontakt: info@wallstein-verlag.de

Personeninformation

Sarah Gaber, geb. 1990, hat in Dresden, Washington DC und Tübingen Philosophie und Neuere deutsche Literatur studiert, die Promotion erfolgte 2024 an der Universität Tübingen. Von 2022 bis 2026 war sie am Deutschen Literaturarchiv Marbach tätig, aktuell arbeitet sie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ihre Forschungsinteressen umfassen die deutschsprachige Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Materialität und Medialität von Literatur und Kultursoziologie. Zuletzt mitherausgegeben: »Provenienz. Materialgeschichte(n) der Literatur« (Wallstein 2024).

Pressestimmen

»Sarah Gaber (zeigt) in ihrer quellenreichen und fundierten Dissertation ein literarisches Feld in Bewegung mit Benn als Bezugspunkt.« (Angela Gutzeit, Buch der Woche Deutschlandfunk Büchermarkt, 29.03.2026)

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.