Ich höre keine Sirenen mehr

Krieg und Alltag in der Ukraine _ Vom preisgekrönten Reporter der taz
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Buchprofile - Rezension
Kriegsalltag in der Ukraine: Leben im Ausnahmezustand.
Der Autor, der in einem Austauschprogramm für die ukrainische Zeitung Kyiv Post gearbeitet hat, aktiviert bei den Besuchen der Städte Lwiw, Kyjiw, Saporischschja, Jahidne, Charkiw und anderen im Mai und Juni 2022 seine Kontakte, um den Alltag der Menschen inmitten des Krieges zu erkunden. Er erzählt vom Transport und der Verteilung von Hilfsgütern, von der Arbeit der Freiwilligen und der Journalisten und Journalistinnen, von Flucht und Rückkehr, von Krankheit im Krieg, der Herstellung von Schutzwesten, von Zerstörungen, Leben im Keller während der russischen Besetzung, von der Suche nach Vermissten, von Drohnen und dem zerbrochenen Verhältnis zu Russland. - Es sind eindrucksvolle Begegnungen, die intensive Einblicke in das tägliche, von Sirenengeheul bestimmte Leben der Menschen, in deren Probleme, Denken und Fühlen ermöglichen und im Leser Verständnis entstehen lassen für die Situation der Ukrainer in diesen schwierigen Zeiten. Sehr empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Beeindruckende Reportagen aus einem Land im Krieg

In der Ukraine herrscht Krieg. Nicht erst seit dem Februar 2022, sondern seit 2014. Denn schon damals fielen sogenannte grüne Männchen, verdeckt operierende russische Soldaten, in den Donbass ein und begannen einen Zermürbungskrieg zur Abspaltung der Ostukraine. Ohne diesen verlustreichen Dauerkonflikt, der in Europa jahrelang kaum wahrgenommen wurde, lässt sich der Kriegsverlauf, lassen sich die Reaktionen der Bevölkerung und die für viele Beobachter überraschend gut organisierte und schlagkräftige Gegenwehr der ukrainischen Armee gegen die russischen Invasoren nicht verstehen. Der preisgekrönte Reporter Daniel Schulz verfügt über vielfältige Kontakte in das Land, über das er seit vielen Jahren schreibt und in dem er selbst als Journalist gearbeitet hat. In seinen Texten begleitet er Menschen, die bereits seit Jahren mit dem Krieg im eigenen Land leben: Zivilist:innen, Soldat:innen, Student:innen und Künstler:innen, die sich im Widerstand organisieren und für eine freie und demokratische Ukraine kämpfen. Dabei fragt Daniel Schulz, was der militärische Konflikt, der schon Jahre währt und sich wohl noch lange hinziehen wird, mit den Menschen in der Ukraine macht - denen, die kämpfen, denen, die ausharren und denen, die flüchten.

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Personeninformation

Daniel Schulz, 1979 in Potsdam geboren, berichtet für das Ressort Reportage bei der taz. Er studierte in Leipzig und arbeitete für verschiedene Zeitungen in Ostdeutschland sowie das Berliner Magazin zitty, bevor er sich bei der taz vor allem den Themen Rechtsextremismus, Ostdeutschland und Ukraine widmete. Dort war er gemeinsam mit einem Team von Redakteur*innen maßgeblich u.a. an der Aufdeckung des Hannibal-Netzwerks beteiligt, einer Gruppe rechtsextremer Personen in- und außerhalb der Bundeswehr. 2018 arbeitete Daniel Schulz für die ukrainische Zeitung Kyiv Post und erhielt im selben Jahr den Reporterpreis sowie 2019 den Theodor-Wolff-Preis. 2022 erschien sein vielbeachteter Roman »Wir waren wie Brüder«.
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