Der Leuchtturm der magischen Träume

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Buchprofile - Rezension
Annie arbeitet die Verwerfungen der Familiengeschichte durch Träume auf.
Annies Mutter liegt nach einem Unfall im Koma. In dieser Situation hat das Mädchen intensive Träume, die sie mit Hilfe von Gemälden auf ein einsames Kap in Neufundland führen. Im Traum trifft sie die etwa gleichaltrige Claire, die in Annie ihre verstorbene Schwester zu erkennen glaubt. In mehreren Schritten, sprich Traumsequenzen, findet Annie die Lebensgeschichte ihrer Mutter Claire heraus: Annies Großmutter Maisie King, eine Malerin, zieht nach dem Unfalltod des Kleinkindes Annie in den Leuchtturm, der jahrzehntelang von ihrer Familie versorgt wurde. Sie wie sie tut sich auch Claire schwer, die Ereignisse zu verarbeiten. Claire macht sich Vorwürfe, nicht genügend auf ihre Schwester Annie aufgepasst zu haben, als die beiden Kinder über die Straße wollten. Maisie malt sich in ihren Bildern aus, wie Annie Jahre später aussehen könnte. Als sie diese Werke ausstellen will, sperrt sich Claire massiv dagegen. Es kommt zum Bruch, Claire zieht zum Collegebesuch zur Großmutter und kehrt nicht mehr zurück. Ihrem Mann und auch der Tochter Annie erzählt sie später davon nichts. Maisie versuchte trotzdem Kontakt zu halten durch Geschenke für ihre Enkelin Annie, die dieser aber nie von Mutter Claire ausgehändigt wurden. Als sich Claires Gesundheitszustand verschlechtert, nimmt Annie Kontakt zur Oma auf; diese eilt ans Krankenbett und kann so das Erwachen Claires aus dem Koma erleben. – Anstatt diese Geschichte chronologisch – wie hier nachvollzogen – zu erzählen, steigt die Autorin in den Stoff durch isolierte "Zeitreisen" ein. So erhält die Leserin einen "magischen" Eindruck, weil ihr die Zusammenhänge fehlen. Diese Methode gibt aber die Gelegenheit, Annie die Jugend ihrer Mutter unmittelbar erleben zu lassen, und weckt Verständnis für deren Weg, den Tod der jüngeren Schwester zu verarbeiten.
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Artikelbeschreibung

Annie ist begeistert, als sie ein altes Gemälde mit einer herrlichen Meerlandschaft und einem Leuchtturm auf dem Dachboden findet. Doch irgendetwas ist seltsam mit dem Bild. Als sie es genauer betrachtet, fühlt sie sich wie magisch davon angezogen - und steht pötzlich dort, am Meer. Doch wer ist das Mädchen, das im Wärterhäuschen des Leuchtturms wohnt und sie zu kennen scheint? Warum hat sie das Gefühl, diesem Mädchen aus einer tiefen Not helfen zu müssen? Und was haben all diese Geschehnisse mit ihrem eigenen Leben zu tun, zu dem eine geheimnisvolle Verbindung zu bestehen scheint? Eine fesselnde Geschichte über die Kraft der Liebe und die Bande, die uns mit unseren Mitmenschen verbinden.

Produktsicherheit

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Kontakt: info@geistesleben.com

Personeninformation

Charis Cotter studierte Englische Literatur und Schauspiel in London und Toronto. Nach einigen Jahren als Schauspielerin arbeitet sie nun als freie Lektorin und Autorin und hat mehrere Sachbücher veröffentlicht. Ihre ersten Kinderbücher 'Das unsichtbare Mädchen' und 'Der Leuchtturm der magischen Träume' gewannen in Kanada mehrere Preise und wurden von der Kritik enthusiastisch gelobt. Charis Cotter lebt an einer abgelegenen Küste Neufundlands, immer auf der Suche nach neuen Geistergeschichten, die sie besonders liebt. Dieter Fuchs, geboren 1962 in Salzburg, war freier Musiker und Performer, bevor er ein Studium der Allgemeinen Rhetorik und Germanistik absolvierte und dann als freier Lektor für Buchverlage und Sachtext-Autor für Brockhaus tätig war. Übersetzerisch erstmals für die deutsche Ausgabe der Musikenzyklopädie 'Rough Guide Rock' tätig (1998; Verlag J.B. Metzler), arbeitet er seit ca. 2010 vornehmlich und zunehmend begeistert als literarischer Übersetzer aus dem Englischen/Amerikanischen.
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