Schwandorf

Kleine Stadtgeschichte
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Bayern im Buch-Rezension
Über tausend Jahre Stadtgeschichte unterhaltsam aufbereitet.
Der Autor war 35 Jahre lang Leiter der Stadtbibliothek Schwandorf, ist Ortsheimatpfleger und Verfasser zahlloser heimatgeschichtlicher Beiträge. Schwandorf ist keine Stadt, die mit herausragender Architektur oder großartigen geschichtlichen Ereignissen prunken kann, doch sie ist mehr als 1000 Jahre alt und seit jeher Verkehrsknotenpunkt, der auch Verbindung zum osteuropäischen Raum schafft. 1006 wird Schwandorf erstmals urkundlich erwähnt, vom Dorf wandelte sich das ursprüngliche "Suainicondorf" Ende des 13. Jh. zum Markt. Schwandorf entwickelte sich prächtig: Bürgerliche Selbstverwaltung, Bau von Befestigungsanlagen und die Zuschreibung zum Fürstentum Pfalz-Neuburg nach dem Landshuter Erbfolgekrieg waren Meilensteine in der Geschichte der ostoberpfälzischen Ansiedlung. Im 18. Jh. entwickelte sich die Wallfahrt auf den Kreuzberg und Schwandorf etablierte sich als Handwerkerstadt. Auf der Naab wurden Salz, Holz, Getreide und Eisenerz verschifft und im Dezember 1859 die Eisenbahnlinie Regensburg - Schwandorf eingeweiht. Zum Ende des 19. Jh. fanden sich auf dem Industriestandort eine Tonwarenfabrik, Dampfbrauereien, Gerberei, Tuchmacherei und die große staatliche Imprägnieranstalt für Eisenbahnschwellen. Kein geringerer als Oskar von Miller erbaute das Elektrizitätswerk der aufstrebenden Stadt. Heute zählt Schwandorf knapp 30.000 Einwohner, ist seit der Gebietsreform in den 1970er Jahren Große Kreisstadt und wichtiger Wirtschaftsstandort. Ferner bildet sie das Tor zum Oberpfälzer Seenland mit vielfältigen Freizeit-Gestaltungsmöglichkeiten. In einer durchaus flüssigen Sprache gelingt es Wolfsteiner, die Stadtgeschichte unterhaltsam aufzubereiten, auch der wissenschaftliche Wert dieser Arbeit ist nicht zu vernachlässigen. Ein durchaus zu empfehlendes, reich bebildertes Werk, das sich für alle Bestände anzuschaffen lohnt.
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Artikelbeschreibung

Bei seiner ersten Erwähnung um 1006 war "Suainicondorf" bereits ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Umgeben von zahlreichen Weihern, wurde das frühere wittelsbachische und später pfalz-neuburgische Pflegamt im 16. Jahrhundert zusätzlich Sitz eines Fischmeisteramtes. Der viel besuchte Wallfahrtsort auf dem Kreuzberg bildete ein religiöses Zentrum des 18. Jahrhunderts. Mit dem Anschluss an die Eisenbahn 1859 und der Gründung der Tonwarenfabrik 1865 erfolgte der Schritt ins Industriezeitalter. Allerdings brachte die Rolle als bedeutender Eisenbahnknotenpunkt auch unermessliches Leid: Schwandorf gehörte am Ende des Zweiten Weltkriegs zu den am meisten zerstörten Städten Deutschlands. Heute ist die Große Kreisstadt ein wichtiger Gewerbe- und Industriestandort sowie das politische und kulturelle Zentrum des gleichnamigen Landkreises

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Personeninformation

Alfred Wolfsteiner,Dipl.-Bibliothekar (FH), geb. 1954, war bis 2018 Leiter der Stadtbibliothek Schwandorf. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zur Geschichte der Oberpfalz

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