Kaiser Heinrich II. und Kunigunde

Das heilige Paar
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Bayern im Buch-Rezension
Lebensgeschichte des außergewöhnlichen Herrscherpaares, das als einziges heiliggesprochen wurde.
"Heinrich und Kunigunde: Ihre Faszination besteht nicht zuletzt darin, dass sie als politische Heilige im Spannungsfeld zwischen Macht und religiösem Ethos ihren eigenen Weg hin zur Erfüllung suchten." Mit diesen Worten umreißt Karin Schneider-Ferber die Lebensgeschichte dieses außergewöhnlichen Herrscherpaares, das als einziges heiliggesprochen wurde und zu dessen Verehrung im Erzbistum Bamberg noch heute eigene Hochfeste gefeiert werden. Wie konnten beide in ihrer herausgehobenen Position ihre christlichen Wertvorstellungen in ihrem öffentlichen wie privaten Leben verwirklichen und wie konnte ihre Strahlkraft Jahrhunderte überdauern? Schlüssige Antworten auf diese Fragen gibt die Autorin in dieser kompakten Biografie, die den Lebensweg von Heinrich (973/78-1024) und Kunigunde (975/985-1033) in ihrem Umfeld nachzeichnet. Heinrich, in Bayern als Sohn Herzog Heinrichs des Zänkers geboren, erzogen in den Domschulen in Hildesheim und Regensburg (Einfluss des Reformbischofs Wolfgang), ab 995 Herzog in Bayern, 1002 nach Thronrivalitäten zum König gewählt und 1014 vom Papst zum Kaiser gekrönt, heiratet 997/998 die aus dem Geschlecht der Luxemburger stammende, hochgebildete Kunigunde, die gemeinsam mit Heinrich allen Herrschaftspflichten nachkommt, kriegerische Auseinandersetzungen und Konflikte erlebt, großes diplomatisches Geschick beweist und als Herrscherin ohne jegliche Einschränkungen akzeptiert wird. Die sich bald herausstellende Kinderlosigkeit des Paares wird - so die Autorin - durch große Frömmigkeit und eine starke Förderung der Kirche (u.a. Klostergründungen, Stiftungen, Gründung des Bistums Bamberg) kompensiert. Das Buch endet mit Schilderungen der Kanonisation der beiden sowie mit Hinweisen auf ihre kultische Verehrung. - Empfehlenswert, vor allem regional!
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Artikelbeschreibung

Ihr Leben war reich an Höhen und Tiefen: Kaiser Heinrich II. (973-1024) und seine Gemahlin Kunigunde (975/985-1033) führten vor über 1000 Jahren einen einsamen, aber erfolgreichen Kampf um die Macht im Reich. Sie schafften das, was vorher noch keinem bayerischen Herzogspaar gelungen war: Sie stiegen zum Königtum auf und empfingen sogar 1014 in Rom die Kaiserkrone. Doch zu seiner großen Enttäuschung blieb das Paar kinderlos; mit ihm endete die Dynastie der Ottonen. Heinrich und Kunigunde wandten sich daher mit ganzer Leidenschaft der Kirche zu. Höhepunkt ihres Engagements war die Gründung des Bistums Bamberg mit dem ersten Dom.Das Paar wurde verehrt und geliebt und zuletzt in die Heiligkeit erhoben. Als Könige, Kaiser, Stifter und Heilige sind die beiden bis heute bekannt

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Personeninformation

Karin Schneider-Ferber,M. A., geb. 1965, lebt als freie Autorin in Berlin. Sie schreibt u. a. für die Zeitschrift G/Geschichte; zahlreiche Publikationen zu historischen Themen
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