Das Lesen und ich

Jedes Kind muss lesen lernen!
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Buchprofile - Rezension
Engagiertes Plädoyer für das Lesen, mit autobiografischem Hintergrund.
Die bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin Kerstin Boie, die in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden ist, stellt in 17 kurzen Kapiteln die Leseentwicklung und die Vorteile des Lesens vor und verweist dabei beispielhaft auf eigene Erfahrungen aus ihrer Kinder- und Jugendzeit. Anschaulich, glaubwürdig und unterhaltsam sind diese kurzen Texte in dem kleinen Büchlein. Dabei sieht sie Lesefähigkeit und Lesefreude als Grundvoraussetzung dafür, dass unser Land im Wettbewerb bestehen kann. Lesen hat für sie gut Platz neben den elektronischen Medien. Auch in der angehängten Rede anlässlich der Verleihung der Plakette "Der Förderin des Buches" durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels macht sie sich für Leseförderung stark und schlägt einen Lesepakt entsprechend dem kürzlich geschlossenen Digitalpakt zwischen dem Bund und den Ländern vor. Ihren Bemühungen und Anregungen ist voller Erfolg zu wünschen!
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Österreichisches Bibliothekswerk biblio empfiehlt:

Über die Bedeutung des Lesens. 

"Jedes Kind muss Lesen lernen!" Das ist die zentrale Forderung der Kinderbuchautorin Kirsten Boie. In diesem Büchlein berichtet die Autorin von ihren eigenen Leseerfahrungen, von der Faszination, die Bücher auf sie ausgeübt haben und noch immer ausüben. Sie schreibt, dass Weihnachten, Geburtstage und andere Feste für sie ohne Bücher als Geschenk undenkbar gewesen wären.

Der Text ist ein Appell an Gesellschft und Politik, junge Menschen mit dem Medium Buch vertraut zu machen. Lesen zu können bedeutet, das Leben bewältigen und gestalten zu können. Auch wenn man beispielsweise eine Mathematikaufgabe lösen will, braucht es die Kompetenz, die Angabe richtig zu verstehen.

Kirsten Boie, renommierte Kinder- und Jugendbuchautorin, engagiert sich auf dem Gebiet der Leseförderung und wird nicht müde, immer wieder auf die Wichtigkeit dieser Kulturtechnik hinzuweisen. Und die Begründung, warum ihr dies ein so großes Anliegen ist, findet sich im vorliegenden Text.


Kurt Haber | biblio

Artikelbeschreibung

In "Das Lesen und Ich" vereint Kirsten Boie ihre eigene Lesegeschichte mit einem eindringlichen Plädoyer für die Leseförderung. Beginnend mit persönlichen Anekdoten aus ihrer Kindheit, in der das Lesen für sie neue Welten eröffnete, spannt sie den Bogen zu ihrer langjährigen Arbeit als Förderin des Lesens und zur gesellschaftlichen Relevanz dieser Fähigkeit. Die Streitschrift, die anlässlich ihres 70. Geburtstags veröffentlicht wurde, zeigt auf, wie eng Boies eigenes Leben mit Büchern verwoben ist und warum das Lesen eine Schlüsselkompetenz für die individuelle Entwicklung und die Gesellschaft als Ganzes darstellt. Durch die "Hamburger Erklärung" hat sie zudem politisch für Aufsehen gesorgt und unterstreicht die Dringlichkeit einer flächendeckenden Leseförderung.

Neben persönlichen Erlebnissen und Einsichten enthält das Buch eine fundierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Chancen der Leseförderung. Boie diskutiert verschiedene Aspekte der Alphabetisierung, von den ersten Büchern ihrer Kindheit bis hin zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Leseverhalten. Die Autorin argumentiert überzeugend für die Bedeutung des Lesens als Grundlage für Bildung, Empathie und kritische Denkfähigkeit und liefert dabei auch konkrete Vorschläge, wie die Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden kann. Ihre Vision eines "Landes der lesenden Kinder" ist nicht nur ein Appell an Politik und Gesellschaft, sondern auch ein motivierender Aufruf an jeden Einzelnen, sich für die Verbreitung der Lesekultur einzusetzen.

  • Geschrieben von Kirsten Boie, einer der renommiertesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen, die sich seit Jahren für Leseförderung stark macht.
  • Über 3 Millionen verkaufte Boie-Bücher unterstreichen die Beliebtheit und das Vertrauen der Leser in ihre Werke.
  • Die Publikation erzeugte großes Medieninteresse, besonders anlässlich Boies 70. Geburtstag, was die Relevanz und Aktualität des Themas betont.
  • Eine leidenschaftliche und persönlich gefärbte Streitschrift, die gleichzeitig informativ und inspirierend ist.
  • Bietet wertvolle Einblicke in die Bedeutung des Lesens für die individuelle und gesellschaftliche Entwicklung.
  • Enthält konkrete Vorschläge und Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz, relevant für Eltern, Lehrkräfte und politische Entscheidungsträger.
  • Kritische Reflexion über das Bildungssystem und die Rolle des Lesens darin, motivierend für eine breite Zielgruppe, von Bildungsexperten bis hin zu politischen Akteuren.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Anschrift: Max-Brauer-Allee 34
DE-22765 Hamburg
Kontakt: produkt@verlagsgruppe-oetinger.de

Personeninformation

Kirsten Boie ist eine der renommiertesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis und das Bundesverdienstkreuz. Andrea Pieper ist ausgebildete Mediengestalterin und studierte Kommunikationsdesign in Kiel, wo sie 2009 ihr Diplom machte. Sie war einige Jahre bei der Verlagsgruppe Oetinger in verschiedensten Bereichen tätig. Heute arbeitet sie als freie Art Direktorin und Illustratorin.

Pressestimmen

"'Das Lesen und ich' ist ein starkes Plädoyer für einen Pakt des Lesens, den sich Boie für dieses Land wünscht - für die Weitergabe und den Zugang aller zu einer der ältesten und zugleich modernsten Kulturtechniken der Welt" Frankfurter Neue Presse, 07.04.2021
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