Peggy

Roman
24,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Die Lebensgeschichte von Peggy Guggenheim als Roman erzählt.
Die Autorin lässt Peggy Guggenheim ihr Leben erzählen. Ihre Kindheit in den jüdischen Kreisen der New Yorker Upperclass ist überschattet vom Untergang der Titanic, den ihr Vater nicht überlebt hat. Peggy als Schülerin einer jüdischen Höheren-Töchter-Schule rebelliert gegen ihr behütetes Dasein unter dem strengen Regiment ihrer Mutter, die den Status bewahren will, lernt Maschinenschreiben und jobbt in einer Buchhandlung. Den Ersten Weltkrieg erlebt sie in Form angehimmelter Fliegeroffiziere. Dann geht sie nach Paris und findet Anschluss an Kreise der Bohème. Ihre Partys und ihre Großzügigkeit sind legendär: daher auch der Spitzname Miss Moneybag. Sie heiratete den Maler Laurence Vail und hatte zwei Kinder mit ihm. Die Ehe war nicht glücklich, denn Vail neigte zu Gewaltexzessen nach Alkoholgenuss. Trotzdem reicht – zumindest im Roman – er die Scheidung ein. Durch eine kurze Affäre mit Samuel Beckett motiviert, beschäftigte sich Peggy 1937 mit abstrakter Kunst und kaufte in den Folgejahren Werke von verfolgten Künstlern auf. Der Grundstock ihrer Sammlung. Meist stand am Anfang ihr emotionales Interesse an der Künstlerpersönlichkeit, dann erst die Werke. Da sie selbst Jüdin war, musste sie 1941 Frankreich verlassen. 1947 kehrte sie nach Venedig zurück und kaufte den Palazzo Venier dei Leoni, der heute ihr Museum beherbergt. – Godfrey konnte den Roman nicht selbst vollenden, obwohl sie zehn Jahre recherchiert hatte. Leslie Jamison führte die Aufgabe zu Ende. Gut herausgearbeitet ist Guggenheims Suche nach der eigenen Identität und ihr offenbar schon in der Kindheit auffallendes Verständnis, weshalb Künstler bestimmte Farben oder Formen verwendeten, um ihre Bilder einmalig und herausragend zu machen. Irritierend ist im Vorspann der Hinweis, die Figuren des Romans seien frei erfunden. Die meisten tragen bekannte Namen, also kann es sich wohl nur um die mehr oder weniger freie Darstellung dieser Persönlichkeiten handeln.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Wie Peggy Guggenheim, eine der glamourösesten Figuren des 20. Jahrhunderts, zu der legendären Kunstsammlerin und Ikone wurde, die wir heute kennen

Schon als Mädchen rebelliert Peggy Guggenheim gegen die Etikette der New Yorker Upperclass. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters ist sie kaum erwachsen, als sie die jüdische Familiendynastie verlässt, um sich in das aufregende Paris der 1920er Jahre zu stürzen: Pernod mit Djuna Barnes, Shootings mit Man Ray, Affären mit Samuel Beckett und Max Ernst. Ihre mondänen Partys schreiben Geschichte. Doch Peggy ist entschlossen, der Welt mehr zu hinterlassen.

Von New York über Paris bis nach Venedig erzählt »Peggy« von der leidenschaftlichen Suche nach persönlicher Freiheit und vor allem vom Glauben einer jungen Frau an die transformative Kraft der Kunst - und an sich selbst.

Rebecca Godfrey widmet sich in ihrem letzten Roman einem bislang unerzählten Lebensabschnitt der legendären Kunstsammlerin und Milliarden-Erbin Peggy Guggenheim. Die triumphale Geschichte einer Selbstermächtigung.

Rebecca Godfrey starb, kurz bevor sie »Peggy« vollendet hatte. Ihre Freundin, die erfolgreiche US-amerikanische Autorin Leslie Jamison, vollendete das Herzensprojekt ihrer Freundin.

Produktsicherheit

Hersteller: S.Fischer Verlag GmbH
Anschrift: Hedderichstraße 114
DE-60596 Frankfurt am Main
Kontakt: produktsicherheit@fischerverlage.de

Personeninformation

Rebecca Godfrey (1967-2022) war eine preisgekrönte kanadische Romanautorin und Journalistin. Ihr Roman »The Torn Skirt« war Finalist für den Ethel Wilson Fiction Prize, ihr preisgekrönter True-Crime-Roman »Under the Bridge«, diente als Inspiration für eine Hulu-Serie. Godfrey lehrte Kreatives Schreiben an der Columbia University. Sie lebte mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Upstate New York. »Peggy« ist ihr letzter Roman, an dem sie bis zu ihrem Tod schrieb, und den sie fast vollständig hinterließ. Ihre Freundin, die Autorin Leslie Jamison, vollendete den Roman nach Rebeccas Aufzeichnungen.

Leslie Jamison, geboren 1983, wuchs in Los Angeles auf und lebt heute in New York, wo sie das Non-Fiction-Programm der Columbia University leitet. Sie ist neben mehreren Romanen vor allem für ihre Essaysammlungen international bekannt. Ihr 2014 veröffentlichtes Buch »Die Empathie-Tests. Über Einfühlung und das Leiden anderer« war ein »New York Times«-Bestseller.

Britt Somann-Jung studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Hamburg und London. Zu ihren Übersetzungen aus dem Englischen gehören Werke von Ta-Nehisi Coates, Elizabeth Gilbert, Tayari Jones, Kate Davies, Romalyn Tilghman, Heidi Julavits und Anna Hogeland. Für ihre Übertragung des Romans »In guten wie in schlechten Tagen« von Tayari Jones wurde sie 2019 mit dem Hamburger Literaturpreis für Literarische Übersetzung ausgezeichnet.

Pressestimmen

Es ist ein Buch, das sowohl inhaltlich als auch im Kontext [...] wahnsinnig spannend ist. Mona Ameziane Zwei Seiten 20250506
Mehr von Godfrey, Rebecca; Jamison, Leslie

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.