Kinderspiel

Roman | »Oh, dieser Roman! Unbeschreiblich intensiv. Ich habe ihn an einem Tag gelesen, atemlos und mit klopfendem Herzen.« Barbara Kingsolver
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Buchprofile - Rezension
Eine junge Mutter berichtet von ihren widersprüchlichen Gefühlen gegenüber ihrem Kleinkind.
Die junge Mutter Soldier hat sich in die traditionelle Rolle gefügt und kümmert sich um ihr Kind, das sie über alles liebt, das sie aber auch wütend macht. Ihr Mann arbeitet und gibt ihr gute Ratschläge, die sie zunehmend frustrieren und wütend machen, da sie vor lauter Müdigkeit nicht ein noch aus weiß. “Tagsüber schreien wir einander an, doch während du schläfst, laufe ich über vor Liebe.” – Die Details des anstrengenden Alltags, in dem sie von dem tobenden und schreienden Kind, das immer gerade dann die Windel voll hat, wenn sie spazieren gehen will, am liebsten weglaufen möchte, sind selten so drastisch geschildert worden, und viele Leserinnen werden Szenen wiedererkennen. Eine schonungslose Beichte der Mutter, die sich nach mehr Zeit für sich selbst sehnt. Sie spricht ihren Sohn direkt an und beschreibt das Chaos, die Erschöpfung, den Schlafmangel, die Wut und die Einsamkeit einer jungen Mutter, aber auch die Glücksmomente, die sie mit dem Kind erlebt. Wie schon in dem Roman von Rachel Yoder “Nightbitch” (BP/mp 24/178) wird hier die Idylle einer Mutter-Kind-Beziehung zerstört. – Eine intensive, aufwühlende Lektüre.
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Artikelbeschreibung

Ein Aufschrei, eine Anklage, eine wütende Liebeserklärung an das Muttersein

Soldier hat ihr erstes Kind bekommen. Ihr Mann geht zur Arbeit, trainiert in der Garage seine Muskeln und steht ihr mit guten Ratschlägen zur Seite. Sie scheint auf einem anderen Planeten gelandet und erinnert sich nur vage an Dinge wie Schlaf oder an die Frau, die sie einmal gewesen ist. Wie kann man vor Liebe überschäumen und gleichzeitig so unglaublich wütend sein? Sind alle Frauen so schlecht auf die Realität der Mutterschaft vorbereitet? Während Soldier ihren einsamen Überlebenskampf am Rande des Wahnsinns führt, rettet sie die Begegnung mit einem alten Freund, der selbst Vater von drei Kindern ist. Denn einen Freund kann sie gerade wirklich gebrauchen. So sehr, dass man fast glauben könnte, sie hätte ihn sich herbei geträumt.

Claire Kilroy schafft in ihrem Roman »Kinderspiel« eine unvergessliche Heldin, deren Liebe zu ihrem kleinen Sohn mit der brennenden Wut auf alle kollidiert, die sie damit allein lassen.


»Dieser Roman ist selbst wie eine Geburt: archaisch, schmerzhaft, randvoll mit kompliziertesten Gefühlen - ein rauschhaftes, atemloses Leseglück.« DANIELA DRÖSCHER

»Intensiv, wütend, bewegend und extrem lustig.« DAVID NICHOLLS

»Jedes Wort spiegelt den Schmerz, die Freude, die Kämpfe und die überraschende Einsamkeit der Mutterschaft. Nichts für schwache Nerven. Ehrlicher wird es nicht mehr in der Literatur.« JOHN BOYNE

»Fesselnd, alltäglich und witzig. [...] Es ist ein packendes Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.« ANNE ENRIGHT

»Selbst jetzt noch, wenn ich aus dem Fenster schaue und eine Mutter mit Kinderwagen sehe, denke ich: O mein Gott, geht es ihr gut? So ein Buch ist es.« COLM TÓIBÍN

»Beeindruckend, wie [der Roman] die Dynamik aufzeigt zwischen Autonomie, Kreativität, Machtverschiebungen innerhalb der Ehe nach der Geburt des ersten Kindes, Identitätsverlust und Wut, ohne dabei die Liebe aus den Augen zu verlieren.« MONICA ALI

»Fängt das Chaos, die Erschöpfung und die fast unerträglichen Glücksmomente perfekt ein.« PAUL MURRAY


  • Nominiert für den Women's Prize for Fiction
  • THE TIMES Roman des Jahres


In der Buch des Jahres-Auswahl von

  • The Guardian
  • Financial Times
  • The Telegraph
  • Irish Times
  • Irish Independent
  • The Economist
  • iNews
  • RED
  • The Week


Produktsicherheit

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Personeninformation

Claire Kilroy (1973) wuchs in einem kleinen Fischerdorf nördlich von Dublin auf. Sie kann sich nicht an eine Zeit erinnern, als sie nicht Schriftstellerin werden wollte. Für ihr Debüt wurde sie mit dem Rooney Prize for Irish Literature ausgezeichnet. Sie studierte am Trinity College und lebt heute in Dublin. Ihr Roman »Kinderspiel« stand auf der Shortlist des Women's Prize for Fiction.

Pressestimmen

Für alle, die wissen, wie sich [Mutterschaft] anfühlt. Vor allem aber für alle, die das nur ahnen. BRIGITTE 20251217
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