Die Abschaffung des Todes

Die Unsterblichkeit ist nur ein paar Milliarden Dollar entfernt. Thriller
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Buchprofile - Rezension
Spannendes Gedankenspiel um die Frage nach der Unsterblichkeit aus ethisch-philosophischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten
Der Journalist James Windover, der in Amsterdam einen als exklusive Tageszeitung getarnten privaten Nachrichtendienst betreibt, wird von einer Klientin beauftragt, ein neues wissenschaftliches Projekt zu bewerten und Investitionsmöglichkeiten auszuloten. Das Projekt will nichts weniger als den Tod abschaffen, indem das menschliche Bewusstsein in einen Computer hochgeladen wird. Die Forschung der drei Entwickler aus dem Silicon Valley steht noch am Anfang und sie benötigen Unsummen an Sponsorengeldern, die sie bei den reichsten Menschen der Welt einsammeln wollen. Doch obwohl sich das Projekt in erster Begutachtung als machbar zeigt, lässt Windover nicht locker und betreibt eine aufwendige Hintergrundrecherche, bei der schnell zwei Leichen und ein spurlos verschwundener Schriftsteller zu Tage kommen. Es steht der Verdacht im Raum, dass einer der Entwickler hier Menschen zum Schweigen bringen will, damit nichts das Projekt gefährdet. - Der neue Thriller des Erfolgsautors stellt ein interessantes Gedankenspiel vor: Wie kann Unsterblichkeit erlangt werden, ohne dabei das eigene Selbst, die Seele, aufs Spiel zu setzen? Zwar liest sich der Roman in der ersten Hälfte fast wie ein Bericht einer Hirnforscher-Tagung, wodurch sehr viel Wissen über den Aufbau und die Funktion des Gehirns vermittelt wird, aber dadurch kann man die ethischen Fragen, die im zweiten Teil des Buches gestellt werden, deutlich besser bewerten. Die Frage nach der Unsterblichkeit wird darin sowohl ethisch als auch philosophisch, wirtschaftlich und politisch, aber auch ganz persönlich, aus der Sicht des Erzählers, beleuchtet. Am Ende bleibt viel Stoff zum Nachdenken.
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Artikelbeschreibung

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.»Der Tod löscht alles aus. Der Tod ist barbarisch. Und jetzt sagen Sie mir, warum sollten wir das dulden?«Drei hochkarätige Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen ein zweites 'Manhattan Projekt' ins Leben rufen. Nur ist das Ziel noch ehrgeiziger als damals die Entwicklung der Atombombe: Sie wollen den Tod abschaffen. Der Journalist James Windover entdeckt jedoch, dass die Unternehmer, während sie von Investoren Milliarden sammeln, insgeheim versuchen, einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen - weil sie eine Story fürchten, die er geschrieben hat. Was steht darin, das das Projekt gefährden könnte? James begibt sich auf die Suche nach dem Mann und gerät rasch selbst in tödliche Gefahr ...

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Personeninformation

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, wurde vor allem durch den Thriller DAS JESUS-VIDEO bekannt, gefolgt von Bestsellern wie EINE BILLION DOLLAR und AUSGEBRANNT. Sein Roman NSA - NATIONALES-SICHERHEITS-AMT befasst sich mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits Computer und das Internet gegeben hätte - und deren totale Überwachung? Andreas Eschbach lebt seit 2003 mit seiner Familie als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Pressestimmen

"Realistisches Gedankenexperiment in Thrillerform" Playboy, September 2024 "Unbedingt lesen!" Bielefelder, September 2024 "Ein absolut empfehlenswerter Thriller für alle, die sich für die Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Philosophie und Gesellschaft interessieren. Andreas Eschbach hat erneut bewiesen, dass er nicht nur ein meisterhafter Erzähler ist, sondern auch ein Autor, der es versteht, seine Leser zu fesseln und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. (...) Dieses Buch (...) zeigt einmal mehr, warum Eschbach zu den besten deutschen Autoren im Bereich des Technik-Thrillers zählt." mediennerd, September 2024 "Die Bücher, die einen sofort packen, sind rar. Die Schriftsteller, die solche Werkeschaffen, genau so. Zu ihnen gehört Andreas Eschbach, der über einSchreibtalent verfügt, das ich ziemlich einzigartig finde." Hans Durrer, Bücher & Bilder, September 2024 "Fabelhaft, wie der ehemalige Softwareentwickler Eschbach in einem packenden Erzählton seinen dramatischen Plot mit faszinierenden Protagonisten ausstattet, und wie er dabei wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich erklärt." Kölnische Rundschau, 22.11.2024 "Eschbach (...) gelingt es in Die Abschaffung des Todes, fundierte Recherche und große Erzählkunst zu einer Story mit Sogwirkung zu verbinden." Rüdiger Busch, Denglers Buchkritik, 15.10.2024 "Was für ein Gedankenexperiment! Fesselnd, unterhaltsam, aber auch tiefgründig." Freistunde, 10/2024
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