Die Haiteks oder Was kostet die Welt. Kein Märchen

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Buchprofile - Rezension
Krüss scharfsinnige Betrachtung der Menschheit und wie sie in der Gesellschaft agieren.
James Krüss ist aus der literarischen Landschaft nicht wegzudenken. Anlässlich des 100. Geburtstages erscheint erstmals ein bisher unveröffentlichter 35 Jahre alter Text. Das kleine Büchlein verhandelt in einem intensiven Zusammenspiel von Versen und Prosa Konsum-, Kapitalismus-, Gesellschafts- und Umweltkritik. Der Titel „Haiteks“ bezeichnet den Entwicklungsstand der Technik, den wir unter Hightech verstehen. Krüss verfasst eine seherische Kritik mit den Risiken blinder Technikgläubigkeit. Von den kleinen Maschinen bis hin zur bestimmenden Macht der Technik und der Entfremdung von der Natur, teilt sich die Gesellschaft in Unter- und Oberschicht, in der das Geld die Hauptrolle spielt. Bis dahin, dass der Einsturz kurz bevorsteht. „Bald gibt es nur Asche noch und Rauch. Und von uns Menschen auch.“ Der Text liest sich am Anfang wie ein Märchen „Es war einmal“. Jedem Kapitel ist ein Gedicht vorangestellt und offenbart in den folgenden sieben Kapiteln, dass es kein Märchen ist, so wird es im Untertitel explizit genannt. Gewohnt scharfzüngig kann man sich beim Lesen des Erschreckens nicht erwehren, wenn man 35 Jahre später unsere Nutzung mit den digitalen Plattformen und KI betrachtet. – Mit einem Vorwort von Tilman Spreckelsen und den vortrefflichen Zeichnungen ist dieses schmale Büchlein eine lohnende und zum Nachdenken anregende Lektüre für Jugendliche und Erwachsene.
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Artikelbeschreibung

Aufstieg und Fall der Menschheit Wir feiern den 100. Geburtstag von James Krüss mit bisher unveröffentlichtem Material: In dieser mit spitzer Feder verfassten Kritik am Fortschrittswahn hält Krüss uns als Gesellschaft den Spiegel vor. In sieben Kapiteln, die aus Gedichten und Prosatexten bestehen, erzählt James Krüss von den "Haiteks", Turmbau-zu-Babel-artigen Riesenstädten, die mit jedem Kapitel der Menschheit fortschrittlicher werden. Eine prophetische, mit scharfer Beobachtungsgabe verfasste Abhandlung über die Entwicklung der Menschheit in den verschiedenen Zeitaltern - bis hin zu ihrem unvermeidlichen Untergang. Mit Illustrationen von Jörg Asselborn und einem Vorwort von Tilman Spreckelsen. Die Haiteks oder Was kostet die Welt. Kein Märchen: Eine Auseinandersetzung mit dem Fortschrittswahn von Bestsellerautor James Krüss Scharfsinnig und mit spitzer Feder: Ein bislang unveröffentlichter Text von James Krüss über die Geschichte der Menschheit mit einem Vorwort von Tilman Spreckelsen. Der Turmbau zu Babel: In Gedichten und Prosatexten erzählt das Buch von der Entstehung von Megacitys als Symbol für den menschlichen Ehrgeiz. Prophetische Zukunftsvisionen: James Krüss beleuchtet den Fortschritt mit seinen Risiken und Nebenwirkungen - bis hin zum möglichen Untergang der Menschheit. Außergewöhnlich illustriert: Die künstlerischen Bilder von Jörg Asselborn visualisieren die Texte eindrucksvoll. Wertvolle Inspirationen: Das Buch von James Krüss lädt Jugendliche und Erwachsene dazu ein, über die gesellschaftliche Entwicklung nachzudenken. James Krüss (1926-1997) zählt zu den beliebtesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Aus seiner Feder stammen Kinderbuchklassiker wie "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen". Für sein Gesamtwerk erhielt er den internationalen Jugendliteraturpreis.

Produktsicherheit

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Anschrift: Max-Brauer-Allee 34
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Personeninformation

James Krüss (1926-1997) ist einer der beliebtesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Seine Bücher wurden weltweit in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Für sein Gesamtwerk erhielt er den internationalen Jugendliteraturpreis. Jörg Asselborn studierte Kommunikationsdesign, lebt in Wiesbaden und ist Designer, Illustrator und Urban Sketcher, der oft mit Skizzenbuch vor Ort zeichnet. Tilman Spreckelsen, geboren 1967 in Kronberg/Ts., studierte Germanistik und Geschichte. Er arbeitet als Literaturredakteur im Feuilleton der FAZ, wo er unter anderem über Kinder- und Jugendbücher schreibt. 2023 veröffentlichte er eine Biografie zu Otfried Preußler.
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