Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister

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Buchprofile - Rezension
Mit der Umsiedlung des Friedhofs haben die Geister ein Problem.
Bevor die dorffressenden Bagger nach Nebelheim kommen, hat der 11-jährige Bodhi noch viel zu erledigen. Sein Dorf muss für die Braunkohle weichen und seine Familie wurde nach Neu-Nebelheim umgesiedelt. Den Abschied hinauszögernd, schleicht er sich nachts zurück, um seine Liste der notwendigen Dinge zu erledigen: den Ameisenhügel und das Grab seines Katers umbetten, Walnüsse ernten und Abschied nehmen. Seine Liste kann er zunächst nicht abarbeiten, denn sein geliebtes Dorf ist ein Geisterdorf geworden. Alles erscheint ihm mysteriös und daran ist auch das merkwürde Mädchen mit dem Helm und der Luftpolsterfolie schuld. In dieser Nacht trifft Bodhi nicht nur den Geist seiner Katze, sondern etliche Geister, die auf die schlampige Umbettung ihrer Gräber mit Groll reagieren. Denn Geister können das Dorf nicht ohne ihre Körper verlassen. Also wollen sie sich der Körper der Arbeiter bedienen. Auch wenn Bodhi das alles nicht begreifen kann, glaubt er dem horrorerfahrenen Mädchen Joe und schmiedet mit ihr einen Plan, wie sie die Geister zu ihren Knochen nach Neu-Nebelheim bringen können. – Wie die beiden das machen, wird in kurzen Kapiteln mit spukigen Illustrationen virtuos erzählt. Es ist ein Feuerwerk an Situationskomik, das sich mit spannenden Szenen abwechselt. Verschiedene Schrifttypen zeigen verschiedene Erzählerstimmen, die auch von Geistern getragen werden. Diese geistreiche Geschichte mit pointiertem Grusel ist eine geniale Entdeckung für Kinder ab 10 Jahren über Freundschaft, Heimat und Selbstwirksamkeit. Für diese auserlesene Spukgeschichte wurde die Autorin mit dem Kirsten-Boie-Kinderbuchpreis für ihr Debüt ausgezeichnet.
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Artikelbeschreibung

Wie man ein Geisterdorf umsiedelt

Seit Bodhis Familie nach Neu-Nebelheim umgesiedelt wurde, vermisst der Elfjährige sein altes Dorf Nebelheim, dem der Abriss bevorsteht. Bei einem letzten Besuch entdeckt er dort Geister. Auf der Suche nach ihren sterblichen Überresten, die ungefragt nach Neu-Nebelheim umgebettet wurden, spuken sie durch das verlassene Dorf und wollen den Arbeitern aus dem Kohleloch ihre Körper stehlen. Gemeinsam mit der Gespenster-Expertin Joe will Bodhi das Unheil abwenden. Dafür müssen sie die Geister "nur" nach Neu-Nebelheim bringen - ein Abenteuer voller Freundschaft und neuer Hoffnung beginnt.

Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister: Eine lustige Geschichte über Freundschaft und Geister

  • Gespenster umsiedeln: Warmherzige Geister-Geschichte für Kinder ab 9 Jahren von der Kirsten-Boie-Preisträgerin Sabrina Schmohl.
  • Geister gibt es wirklich: Der 11-jährige Bodhi hilft den Gespenstern beim Umzug aus einem verlassenen Geisterdorf.
  • Gespenstertreiben mit Tiefgang: In der abenteuerlichen Gruselgeschichte entdeckt Bodhi die Bedeutung von Heimat und wahrer Freundschaft.
  • Ausgezeichnetes Leseabenteuer: Ein Coming of age-Roman mit viel Herz und Humor von Sabrina Schmohl, die den Kirsten-Boie-Preis 2024 gewonnen hat.
  • Die Geister sind los! Eine unterhaltsame Lektüre für Kinder ab 9 Jahren, die abenteuerliche Gespenster- und Freundschaftsgeschichten lieben.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Sabrina Schmohl studierte Germanistik und ist Autorin verschiedener Deutsch-Lehrwerke. Für ihr Kinderbuch-Debüt erhielt sie 2024 den Kirsten-Boie-Preis. Sie lebt mit ihrer Familie am Niederrhein. Timo Grubing arbeitet als freier Illustrator in seiner Geburtsstadt Bochum, wo er vor allem Jugendbücher, Cover und Comics bemalt. Besonders gerne illustriert er dabei Monster für furchtlose Kids.

Pressestimmen

»Ein ungewöhnliches Setting, ein Braunkohlegebiet und die damit verbundene Umsiedlung eines Dorfes, gut gesetzte Spannung, eigenwillige, sympathische Charaktere und eine Erzählstimme, der man gern folgt, machen neugierig auf eine lokal verortete Geschichte, die den Bogen zur globalen Frage nach Heimat spannt. Heiter und dennoch tiefsinnig geht es um große Lebensfragen: Was ist meine Heimat, was hat mich geprägt, und was nehme ich mit, wenn ich einen Ort verlassen muss« (Jurymeinung Kirsten-Boie-Preis 2024)
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