Straßenköter

Kriminalroman
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Buchprofile - Rezension
Ein junger Krimineller gerät 1975 in den Dunstkreis der Baader-Meinhof-Gruppe und wird verdächtigt, bei einem Banküberfall 2 Millionen DM erbeutet und einen Mann umgebracht zu haben.
Marlon macht sich einen Namen als Kleinkrimineller in Hamburg. Ohne zu wissen, dass sein Stiefvater, der die Familie verlassen hat, im Knast sitzt, sucht Marlon nach ihm. Als seine Mutter einen anderen Mann heiratet, muss Marlon ins Heim. Dort wird er brutal misshandelt. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich danach mit Einbrüchen in Autos und Wohnungen. Von Kumpeln bekommt er immer Tipps für lukrative Geschäfte. Doch nachdem er als Fahrer für einen Banküberfall der RAF fungiert hat, ändert sich sein Leben. Obwohl sein Foto täglich wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der Baader-Meinhof-Gruppe und des Mordes an einem RAF-Sympathisanten in den Schlagzeilen steht, will er seinen ihm verweigerten Teil der Beute einfordern. Nicht einmal seine Freundin und ein neu gewonnener Freund können ihn von seinem Vorhaben abhalten. – Ein Thriller, der auf detaillierte brutale Beschreibungen verzichtet und Einblicke in die Zeit der 1970er Jahre gibt, die vom Terrorismus der RAF geprägt war. Vor allem der sensibel gezeichnete Protagonist unterstreicht die Authentizität des Buches. Lesenswert.
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Artikelbeschreibung

Ein rasanter 70er-Jahre-Thriller von Glauser-Preisträger Jürgen Heimbach
1975 während in Stammheim der Prozess gegen die Führungsriege der RAF beginnt, schlägt sich der junge, unpolitische Marlon, der vor Jahren aus dem
Kinderheim ausgebüxt ist, in Hamburg als Kleinkrimineller durch.
Als er sich dann aber als Fluchtwagenfahrer bei einem Banküberfall beteiligt, ist plötzlich nicht nur die Polizei hinter ihm her auch die Schwerverbrecher, mit denen er sich eingelassen hat, wollen ihm an den Kragen.
Und die Politik holt ihn doch noch ein, als er sich mit einem Mal den Knarren von Terroristen ausgesetzt sieht, die ihre einsitzenden Kampfgefährten befreien wollen. Marlon hetzt durch ein aufgeheiztes Land und ist dabei zugleich immer auf der Suche nach seinem verschwundenen Vater
-Erfolgsautor Jürgen Heimbach präsentiert einen packenden, kompromisslosen Roman um einen jungen Drifter, der mit den Gespenstern seiner Vergangenheit und sehr realen Verbrechern konfrontiert ist
»Ein feiner Beobachter und ein Fachmann des literarischen Kriminalromans.« Christian Funke

Produktsicherheit

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Kontakt: info@arsvivendiverlag.de

Personeninformation

JÜRGEN HEIMBACH, geboren 1961 in Koblenz, studierte Germanistik und Philosophie und arbeitet als Redakteur für 3sat. Sein Werk umfasst Romane, Jugendbücher und kriminalistische Kurzgeschichten. Sein Roman Die Rote Hand wurde 2020 mit dem Glauserpreis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Ein feiner Beobachter und ein Fachmann des literarischen Kriminalromans.«
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