Tanzende Spiegel

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Buchprofile - Rezension
Autofiktionale Auseinandersetzung mit dem Leben der Mutter in der Nachkriegszeit.
Die Ich-Erzählerin dieses Romans lebt in England und arbeitet als Psychotherapeutin. Zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes beginnt sie, sich mit dem Leben ihrer Mutter auseinanderzusetzen. Diese zog in der Nachkriegszeit nach Wiesbaden. Das Frauenbild hatte sich verändert, sie war auf der Suche nach Selbstbestimmung und hungrig nach Leben. Zwar verlobt, begann sie eine Affaire mit ihrem damaligen Chef, die nicht ohne Folgen blieb. Parallel dazu fühlt sich die Ich-Erzählerin stark zu einer Patientin hingezogen. Die Leben vermischen sich. – Die spannende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Suche nach sich selbst wird auf zwei Erzählebenen geschildert. Da ist einmal die autofiktionale Geschichte der Mutter, die durch kursiv gesetzte Textpassagen unterbrochen wird, in denen die Ich-Erzählerin aus ihrem Leben berichtet. Das alles wird immer wieder stark reflektierend, mit Blick auf die Geschichte und die Stellung der Frau in der Gesellschaft erzählt. – Ein sehr beeindruckendes Debüt.
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Artikelbeschreibung

Ein packender autofiktionaler Roman um ein lange gehegtes Familiengeheimnis, schmerzhafte Liebe und die gesellschaftlichen Grenzen, mit denen Frauen konfrontiert werden

Vom zerbombten Nachkriegsdeutschland ins Großbritannien von heute:
eine Geschichte um eine ganz besondere Mutter-Tochter-Beziehung und das Schweigen über die Vergangenheit in der Gesellschaft und in den Familien

Eine junge Frau im Deutschland der frühen Nachkriegsjahre ist auf der Suche nach Aufbruch, Glück und Intensität. Obwohl sie mit einem anderen Mann verlobt ist, beginnt sie ein leidenschaftliches Verhältnis mit ihrem Vorgesetzten, einem zwanzig Jahre älteren Familienvater. Als sie schwanger wird, muss sie jenseits der gesellschaftlichen Normen eine Entscheidung über Leben und Tod treffen. Mehr als ein halbes Jahrhundert später versucht ihre Tochter, die als alternde Psychotherapeutin in Großbritannien arbeitet und nach dem Tod ihres Mannes auf der Suche nach einem neuen Anfang ist, diese Entscheidung zu verstehen. Mehr und mehr wird ihr Leben zum Spiegelbild des Lebens ihrer Mutter und zum Echo schmerzhafter Liebeserfahrungen, als sie sich in eine Patientin verliebt. Bald wünscht sie sich, auch außerhalb ihrer Praxis Kontakt zu dieser jungen Cellistin aufzunehmen, und droht dabei, alles aufs Spiel zu setzen ...

Produktsicherheit

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Kontakt: info@arsvivendiverlag.de

Personeninformation

Annette Byford, geboren und aufgewachsen in Deutschland, lebt seit vierzig Jahren in Großbritannien, wo sie als analytische Psychotherapeutin arbeitet. Sie hat mehrere Sachbücher zum Thema Familiendynamik veröffentlicht. Tanzende Spiegel ist ihr Debütroman.

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