Die Frau von Montparnasse

Band 17
Simone de Beauvoir und die Suche nach Liebe und Wahrheit
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Buchprofile - Rezension
Ein Roman über Simone de Beauvoir, einer mutigen, leidenschaftlich denkenden, schreibenden und liebenden Frau.
Caroline Bernard, die schon mit "Frida Kahlo und die Farben des Lebens" (BP/mp 20/128) einen Bestseller über eine herausragende Frau geschrieben hat, schildert in diesem Buch die erste Lebenshälfte von Simone de Beauvoir, der bekannten Feministin, Schriftstellerin, Philosophin und vor allem freigeistigen Lebensgefährtin Jean-Paul Sartres. Grundlage sind Tagebücher, Briefe und Veröffentlichungen aus den Jahren 1927 bis 1951, die Bernard zu einem insgesamt gut lesbaren und interessanten Roman geformt hat. Dieser beginnt mit der schwierigen Beziehung zwischen Simone und ihrem Vater, dem ihre intellektuelle Leidenschaft, ihr Wunsch zu studieren und überhaupt ihre für die damalige Zeit "unweibliche" Art ein Dorn im Auge ist. Erst als sie an der Universität auf Jean-Paul Sartre trifft, der sie mit seinen Gedanken und seinem Lebensstil fasziniert, kann sie für sich einen Weg erkennen. Mit ihm geht sie eine einmalige Beziehung ein, die von intellektueller Ebenbürtigkeit und geistiger Unzertrennlichkeit bei einer absolut freien Auslebung von Sexualität geprägt ist. Gerade in den ersten Jahren leidet Simone unter Sartres Frauengeschichten, findet dann aber ihren eigenen Weg in Liebesdingen und erlangt schließlich durch ihre Romane, vor allem aber durch ihre umfassenden Arbeiten zu Frauenfragen Anerkennung und Berühmtheit. Man mag nicht alles an der Person Simones mögen (so geht sie beispielsweise sexuelle Beziehungen zu einigen ihrer Schülerinnen ein), ihrem Mut, ihrem scharfen Verstand, ihrem Leid, ihrer Lebensfreude und ihrer tiefen Liebe zu Sartre, den sie bis zu seinem Tod pflegt, muss man Respekt zollen. Es ist ein Roman, der sich tatsächlich ein wenig wie ein in Personalform geführtes Tagebuch liest, der einige Längen hat und dennoch allen interessierten Leser/-innen sehr zu empfehlen ist.
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Artikelbeschreibung

Die große Philosophin Simone de Beauvoir und die Liebe in Freiheit

Paris, 1929: Die junge Simone will studieren - und schreiben. Dann begegnet sie Jean-Paul Sartre, Enfant terrible, Genie und bald ihr Geliebter. Sie schließen einen Pakt, der ihre Liebe und dabei sexuelle Freiheit sichern soll. Gemeinsam formulieren sie die Philosophie des Existenzialismus, sind der Mittelpunkt der Pariser Bohème. Doch ihren Traum vom Schreiben kann Simone nicht verwirklichen - die Verlage lehnen ihre Texte als »unpassend« ab. Und auch um die Beziehung zu Sartre muss sie kämpfen. Denn: Wie lässt sich eine große Liebe mit dem Streben nach Freiheit vereinbaren?

Die neue Caroline Bernard - nach dem Bestseller »Frida Kahlo und die Farben des Lebens« der große Roman über Simone de Beauvoir, eine so mutige wie leidenschaftliche Frau und ihre Lust am Denken

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Personeninformation

Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Die Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit über zwanzig Jahren als freie Autorin. Sie liebt es, Geschichten von starken Frauen zu erzählen.

Ihr Roman »Frida Kahlo und die Farben des Lebens« führte lange Zeit die Bestsellerlisten an und ist in zahlreichen Ländern erschienen.

Im Aufbau Taschenbuch und bei Rütten & Loening liegen von ihr außerdem »Die Muse von Wien«, »Rendezvous im Café de Flore«, »Die Frau von Montparnasse«, »Fräulein Paula und die Schönheit der Frauen«, »Die Wagemutige« und »Ich bin Frida« vor.

Pressestimmen

»Caroline Bernard erzählt vom Leben der Simone de Beauvoir gespeist aus den Tagebüchern der beiden und fühlt sich hinein in diese Beziehung, in der jeder den anderen achtet und von Grund auf respektiert.« NDR 20210511
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