Leila und der blaue Fuchs

Eine faszinierende Geschichte über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt - Bildgewaltige All-Age-Geschichte ab 11 Jahren
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Buchprofile - Rezension
Berührende Geschichte vom Flüchtlingsmädchen Leila und dem Polarfuchs Miso.
Leila, die als Fünfjährige mit Mutter, Tante und Cousine vor dem Krieg in Syrien nach England geflohen ist, darf nun elfjährig erstmals ihre Mutter besuchen. Diese arbeitet als Meteorologin in einem norwegischen Polarinstitut und beobachtet die sensationelle Wanderung des kleinen Polarfuchses Miso. Das Tier mit GPS-Halsband hat seine Familie verlassen und läuft sehr schnell über das Meereis. Leila hat ihre Mutter sechs Jahre hindurch nicht gesehen, Mutter und Tochter haben sich deshalb sehr entfremdet, das Mädchen ist eifersüchtig auf den jungen Fuchs. Sie nimmt aber dann auf einem Schiff in der Arktis an der Suche nach dem verschwundenen Fuchs teil. Die Flucht des Fuchses ist eine Folge des Klimawandels. Seine unermüdliche Suche nach Nahrung und nach einer neuen Familie auf dem Weg in die Freiheit wecken in ihr die Erinnerung an die Ängste auf der Flucht aus Syrien, an das Internierungslager, an die Enge auf dem Fluchtschiff sowie die Furcht zurückgeschickt zu werden, aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben in Frieden und Freiheit. Letztendlich ist es Leila, die Miso von einer zerbrochenen Eisscholle rettet und das betäubte Tier auf einer bewachsenen Insel zurücklässt, wo es Beutetiere und sogar einen anderen Fuchs gibt. Die beiden Hauptakteure, Leila und der Fuchs, treten abwechselnd auf. Das Erleben des Fuchses wird immer in Abschnitten grafisch in blauer Farbe und mit kurzen Sätzen eingefügt. Die Autorin (wie auch die Übersetzerin) vermag es, mit äußerst einfühlsamen Worten die Gefühle von Leila und die langsame Annäherung von Mutter und Tochter zu schildern. Die wahre Geschichte von der Polarfüchsin, die 3500 km von Norwegen bis nach Kanada über die Arktis gelaufen ist, wie auch das Fluchterlebnis eines Kindes lassen den Leser nicht unberührt zurück.
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Artikelbeschreibung

Über Grenzen hinweg Polarfuchs Miso läuft durch eine Welt, die wild, weit und wundersam ist. Leila und ihre Mutter folgen Miso auf dem abenteuerlichen Weg durch das endlose Eis der Arktis. Schon bald begegnen sich Leila und der Polarfuchs - und geraten dadurch beide in höchste Gefahr ... Eine berührende Geschichte über die Wildnis und die Grenzen unserer Welt Eine außergewöhnliche Geschichte mit All-Age-Charakter der preisgekrönten Autorin Kiran Millwood Hargrave. Einfühlsam wird das Thema Migration aus der Sicht eines Kindes dargestellt. Verknüpft mit den Themen Tiere, Umwelt, Familie, Natur und Freundschaft wird dieses Abenteuer kindgerecht und warmherzig für Leser*innen ab 11 Jahren erzählt. Die atemberaubenden Illustrationen mit blauer Schmuckfarbe von Tom de Freston machen das Buch zu einem Highlight mit Klassikerpotenzial und zeigen, wie viele Geheimnisse das unendliche Eis und die Tiefe des Ozeans bergen. Ein wahres Kunstwerk! Für Fans von Wunder und Rico, Oskar und die Tieferschatten. Dieser Titel ist bei Antolin gelistet. Ausgezeichnet mit dem Kinder- und Jugendliteraturpreis Penzberger Urmel 2025.

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Pressestimmen

"Ein wunderbares und wertvolles Buch, das einfühlsam und kindgerecht wichtige Themen wie Flucht und Klimaveränderung vermittelt und dabei auch mich beim Lesen zutiefst berühren konnte." Europeantravelgirl "Ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, welches Klimawandel, Flucht vor Krieg und den Wunsch nach einer grenzenlosen Freiheit eindrucksvoll thematisiert. Die außergewöhnlichen Illustrationen und die sprachlich schöne Erzählweise sorgen für Lesegenuss pur." Julian Hülbecker, Kinderbuch-Couch "Ein wunderbares Buch mit Eisbärbegegnungen, Tierrettungen und voller tiefer Gefühle. Mit tollen Fuchs-Illustrationen von Tom de Freston!" Stefanie Krömer, Dein Planet "Ein beeindruckender Roman, welcher Klimawandel, Flucht und den Wunsch nach einer grenzenlosen Freiheit wundervoll thematisiert." Nathalie Fasel, querlesen KJM "Die angespannte Stimmung entlädt sich in den Illustrationen von Tom de Freston, die es schaffen, die eiskalte emotionale Atmosphäre in der Eltern-Kind-Beziehung behutsam abzubilden." Alexia Panagiotidis, Eselsohr "Ein berührendes Buch, bei dem jedoch nicht nur die Geschichte begeistert, sondern auch die unzähligen, intensiven blau/weiß/grau gehaltenen Illustrationen von Tom de Freston, mit denen die Reise der Füchsin nachgezeichnet wird." Der Evangelische Buchberater "Die Geschichte birgt viel Interessantes über Flucht, Klimawandel und nicht ganz einfache Familien. Noch dazu machen die nur in Blau- und Grautönen gezeichneten Illustrationen Eindruck." Waldeckische Landeszeitung
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