Antigone

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Buchprofile - Rezension
Raffiniert gestaltete Neuerzählung der bekannten griechischen Tragödie "Antigone" für Kinder ab 10 Jahren.
Der große griechische Dramatiker Sophokles hat "Antigone" um 442 vor Christus geschrieben. Ali Smith hat die Geschichte der Antigone für Kinder neu erzählt. Eine Krähe beobachtet das Schlachtfeld nach Beendigung des Kampfes um die Stadt Theben: Zwei Brüder, Eteokles und Polyneikes, streiten sich um die Königskrone, beide bringen sich gegenseitig um. Nur Eteokles gilt als Held, Polyneikes als Vaterlandsverräter. Gemäß der Tradition und auf ausdrücklichen Befehl Kreons, des neuen Machthabers, darf nur Eteokles würdig beerdigt werden, Polyneikes jedoch soll unbestattet und sprichwörtlich den Krähen zum Fraß liegengelassen bleiben. Während die Krähe das Schlachtfeld nach besonderen Leckerbissen absucht, betreten die beiden Schwestern Antigone und Ismene den Tatort, um nach ihren beiden Brüdern zu suchen. Antigone will unbedingt auch Polyneikes begraben, Ismene fürchtet die weltliche Macht Kreons und denkt nicht daran, sich dessen Willen zu widersetzen. Für Antigone stehen die Gebote der Götter über aller weltlichen Macht und sie beerdigt ihren Bruder sinnbildlich mit einer Handvoll Erde. Ihr Tod ist damit besiegelt. Die Krähe erzählt diese tragische Geschichte einem kleinen Hund, der verängstigt an einem der Stadttore liegt und immer noch auf sein verstorbenes Herrchen wartet. - Eine geniale Erzählstrategie mit humorvollen Elementen! Laura Paoletti hat für diese Geschichte einige sehr beeindruckende Illustrationen geschaffen. Für Kinder ab 10 und alle, die sich für Mythenstoffe interessieren, eine empfehlenswerte Lektüre.
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Artikelbeschreibung

Die alte Krähe hat schon viel gesehen in ihrem langen Leben, und sie weiß: Das Königreich Theben ist verflucht, seit Krähen gedenken. In der Nacht hat ein schrecklicher Kampf getobt, weil zwei Brüder sich nicht einig waren, wem von ihnen die Königskrone zusteht. Menschen! Nun sind beide tot. Doch nur Eteokles darf beerdigt werden, das hat Kreon, der neue König, verfügt. Der andere Bruder, Polyneikes, sei ein Verräter und werde den Tieren zum Fraß vorgeworfen. Was die alte Krähe begrüßt - aber die zwölfjährige Antigone durchkreuzt die Pläne des Königs: Die Schwester von Polyneikes und Eteokles widersetzt sich Kreons Befehl, sie wird Polyneikes beerdigen. Und die alte Krähe fragt sich, wohin das alles noch führen soll ...

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Personeninformation

Ali Smith (*1962) im schottischen Inverness geboren, war als Kind ziemlich gut im Schlittschuhfahren und verbrachte viel Zeit auf dem Rücken eines Shetlandponys. Mit sieben schrieb sie ihre ersten Geschichten und Gedichte. Inzwischen hat sie u.a. elf Romane veröffentlicht und stand zweimal auf der Shortlist für den Booker Prize. Für Die Zufällige wurde sie 2005 mit dem Whitbread Award ausgezeichnet. Sie lebt in Cambridge. Laura Paoletti (*1985) im italienischen Macerata geboren, malt, illustriert, fotografiert und sammelt Vogelfedern. Schon als Kind hat sie alles vollgekritzelt: Wände, Hosen, Hände, Gesichter. Paolettis Illustrationen zu Antigone wurden 2010 in einer Ausstellung in Bologna gezeigt.

Pressestimmen

»Ali Smiths Antigone ist berührend, humorig und lautmalerisch.« Suse Schröder / Kreuzer, Logbuch

»Ali Smith' Antigone ist ein Weckruf in diesen Zeiten.« Christine Paxmann, Eselsohr

»Wie bereichernd, wenn eine Autorin wie die Schottin Ali Smith sich des Stoffs annimmt und ihn neu vertont, im wahrsten Sinne des Wortes.« Christine Paxmann, Eselsohr

»Smith, die mit poetischer Schärfe meist Bücher für Erwachsene schreibt, hat aus dem klassischen Stoff mit einigen wenigen Kunstgriffen ein Werk geschaffen, das nicht nur absolut bühnentaugliche Dialoge enthält, sondern auch seine antike Herkunft nicht verrät.« Christine Paxmann, Eselsohr

»Im Epilog gelingt Smith noch einmal ein dramaturgischer Coup, sie führt ein Gespräch mit der Krähe, warum so ein alter Stoff neu erzählt werden muss. Die klugen Antworten von Smith möchte man sich als Mantra übers Bett hängen. Mag man dieses Büchlein in einer halben Stunde verschlungen haben, aber die Worte, Stilmittel und die Message hallen noch lange nach.« Christine Paxmann, Eselsohr



»Raffiniert neu interpretiert - und bewegend illustriert.« Wallstreet Journal

»Ali Smith lehnt sich in einer wunderschönen Version von Antigone leicht an Sophokles an.« Observer

»Diese Geschichte ist nach wie vor sehr aktuell« The Guardian

»Ein leichtfüssiger Zugang zu Sophokles, perfekt zum Vorlesen in der Schule.« Elisabeth Eggenberger / Schweizer Vorlesetag

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