Ein Passwort für die Pippilothek

Wenn die Bibliothek ins Netz geht
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Buchprofile - Rezension
Wie der Fuchs dem Hund die Welt der Bücher zeigt, die man trotz "Angebundensein" auch online entdecken kann .
Diese Geschichte ist gewissermaßen eine Fortsetzung des recht erfolgreichen ersten Buches "Pippilothek???" (s. BP/mp 11/918), in dem der Fuchs nach einer Mäusejagd in einer Bücherei landet und dort die Wunderwelt der Buchstaben und Bücher entdeckt. Diesmal ist er der Gejagte. Es ist der Hund vom Bauernhof, vor dem er Reißaus nehmen muss und sich in der Bücherei in Sicherheit bringen will. Dort ist gerade Lesenacht. Der Bibliothekar bindet den Hund draußen an. Später kommt der Fuchs, beladen mit Büchern, zu ihm und versucht, ihn für Bücher zu begeistern. So könne man darin zum Beispiel erfahren, dass man Leinen durchkauen kann und natürlich noch viel mehr. Beide beginnen sich anzufreunden. Als nun der Fuchs am nächsten Abend am Bauernhof vorbeikommt, ist sein neuer Freund an die Leine gelegt worden. In die Bibliothek darf er eben nicht mehr. Damit er nicht jault und bellt, hat ihm der Bauer ein "Glasbrett" (Tablet), zur Unterhaltung gegeben. Hund und Fuchs entdecken, dass man aber auch im "Glasbrett" ganze Büchereien erkunden kann. Vielleicht findet der Hund ja irgendwann auch eine Anleitung, wie er sich, zwar angeleint, aber online, selber befreien kann. - Die Botschaft dieses Buches ist klar und löblich: Lesen, ob analog oder digital, öffnet Welten und überwindet alle Schranken. Kathrin Schärer hat diese Geschichte mit liebevollen Pinselstrichen ansprechend illustriert, wohingegen der Text mir in einigen Details zu wenig durchdacht, auch zu oberflächlich scheint. Übrigens: Das Wort Passwort spielt in dieser Geschichte überhaupt keine Rolle! Dennoch mag dieses Buch Kindern gefallen und Neugier auf multimediales Lesen wecken.
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Artikelbeschreibung

Eine wilde Verfolgungsjagd von Hund und Fuchs endet in der Bibliothek. Der Fuchs tarnt sich als Plüschtier, aber der Hund wird erwischt. Noch am gleichen Tag legt ihn sein Bauer an die Leine. Damit er nicht mehr jault, bekommt er ein »Glasbrett«, auf dem man Spiele spielen kann. Nur noch das Kabel schaut aus der Hundehütte, als der Fuchs den Hund besucht.»So ein Hundeleben!«, sagt der Fuchs. »Ich wäre gerne mit dir in die Pippilothek gegangen.« Aber dann finden sie heraus, dass im Glasbrett die ganze Bibliothek drin ist - und dass es sogar ein Buch über den Fuchs gibt, das man sich anhören kann! Zufrieden hören und schreiben sie Geschichten in der Hundehütte und sind sich einig: Es gibt verschiedene Wege in die Bibliothek - wer an der Leine ist, geht online. Wir kennen den Fuchs (und die Maus, die im Buch eine Nebenrolle hat) aus Pippilothek???. Mit Tempo und Witz erweitern Lorenz Pauli und Kathrin Schärer das Repertoire ihrer Bibliotheks-Figuren um ein großes Abenteuer und einen Online-Zugang.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Lorenz Pauli wurde 1967 geboren. Er gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten Schweizer Kinderbuchautoren und Erzählern. Für seine Bücher hat Lorenz Pauli zahlreiche Auszeichnungen bekommen, zuletzt den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis für Rigo und Rosa (Pauli/Schärer, 2016 Atlantis). Pauli lebt mit seiner Familie in Bern. Kathrin Schärer, geboren 1969 in Basel, studierte Zeichen- und Werklehrerin an der Hochschule für Gestaltung Basel. Sie unterrichtet an einer Sprachheilschule und arbeitet als Illustratorin. Wiederholt hat sie eigene Texte illustriert und in langjähriger Zusammenarbeit und mit großem Erfolg Geschichten von Lorenz Pauli. Für ihr Gesamtwerk war Kathrin Schärer für den Hans-Christian-Andersen-Preis 2012 und für den Astrid Lindgren Award 2014 nominiert. Bereits zweimal wurde Kathrin Schärer mit dem Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis ausgezeichnet: 2011 für Johanna im Zug (2009, Atlantis) und 2017 mit Rigo und Rosa (2016, Atlantis, Text von Lorenz Pauli).
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