Der Alpen-Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen. Wie Profitgier und Massentourismus die Alpen zerstören. Ein Aufruf für mehr Schutz eines bedrohten Natur- und Kulturraums
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Bayern im Buch-Rezension
Die Zukunft der Alpen.
Unterstützt von vielen eigenen Beobachtungen berichtet der Autor von den Wetterveränderungen in den Bergen, vom Gletscherschwund, den Tauvorgängen im Gestein, von Fels- und Bergstürzen, Muren und Schlammlawinen und seziert die unverhältnismäßigen Eingriffe in die Natur der Alpen mit Schneekanonen, Seilbahnen, Speicherbecken, dem Ausbau der Infrastruktur einschließlich dem erlebnisgeprägten Sommertourismus. Auch wenn warnende Stimmen kaum wahrgenommen werden, zeigen positive Beispiele, wie einzelne Orte den Ausbau stoppen, naturverbundene Dorfkultur schaffen und ganze Gebiete Nationalparks und Biosphärenreservate einrichten. Das aufschlussreiche Buch mit den Schwarzweiß-Fotos macht aufmerksam auch auf das eigene Verhalten beim Besuch in den Alpen und ist auf Grund seiner Ausgewogenheit allen Büchereien sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Die Alpen sind nicht nur ein riesiger Naturraum, Wasserschloss und beliebte Freizeitstätte in der Mitte Europas. Sie sind auch mehr denn je im Wandel begriffen - und so gefährdet wie nie zuvor. Grund dafür ist auch die vom Menschen initiierte und noch immer anhaltende Erschließung. Sie wird selbst in den entlegensten Regionen des Hochgebirges mit heute fragwürdigen Methoden durchgezogen. Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet diese Entwicklung seit mehreren Jahrzehnten, und das privat wie beruflich. In seiner Streitschrift "Alpen-Appell" analysiert Bayerle den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinterfragt die auf Gewinnmaximierung basierende Alpenökonomie - und er zeigt Wege auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kontinents doch noch vor uns retten können.Podcast im Basecamp (Alpenverein)https://podcasts.apple.com/at/podcast/050-der-alpen-appell-wie-retten-wir-die-alpen-talk/id1597715837?i=1000713388782Präsident des Dt. Alpenvereins:https://www.instagram.com/reel/DMNrlmtN4Cj/https://www.facebook.com/watch/?v=1207132171185063

Produktsicherheit

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Personeninformation

Dr. Georg Bayerle, seit 1999 beim BR, ist der Spezialist für Berge und Umwelt in Hörfunk, Fernsehen und online, darunter regelmäßig im "Rucksackradio" und bei "Bergauf Bergab". Der passionierte Hoch- und Skitourengeher sieht Bergsport nicht nur als Leibesertüchtigung, sondern auch die ökologische, gesellschaftliche und kulturelle Komponente des Alpenraums - und wie wir Menschen den Lebensraum Berg prägen. Für seine Verdienste um die Umwelt wurde Bayerle 2018 mit der Bayerischen Staatsmedaille ausgezeichnet.

Pressestimmen

"Der Autor nimmt die Veränderungen im Gebirge seit einem halben Jahrhundert wahr. Im Buch klagt der Alpen-Aficionado die zunehmende Zerstörung der Natur an und mischt dabei wissenschaftliche Studien mit persönlichen Beobachtungen." Standard "Dabei wirbt der Journalist für achtsamen Bergtourismus - eine Haltung, die er nun in einem Buch zeigt ..." TZ "Ein schönes und gelungenes Alpen-Buch, das die aktuellen Probleme auf eine sehr anschauliche Weise für einen breiten Leserkreis aufarbeitet und darstellt. Ich gratuliere!" Dr. Dr. Werner Bätzing (Archiv für integrative Alpenforschung) "2018 hat der Journalist die Bayerische Staatsmedaille für seine Verdienste um die Umwelt bekommen - verdient ist das schon deshalb, weil kaum einer so oft und objektiv den Finger in die Wunde legt. (...) jedes Thema kennt Bayerle aus Ortsbesuchen, aus Gesprächen mit Befürwortern und Gegnern, und er kann die Abwägungsprozesse im Kleinen mit den Zwängen einer Wachstumslogik ins Verhältnis setzen." alpinwelt "Ein eindringlicher Weckruf [...] Eine klare Leseempfehlung der Redaktion!" Bergauf ÖAV "Es sind kleine Kniffe, die Bayerle im letzten Kapitel seines Buches aufzählt, die wir alle im Sinne der Erhaltung der Alpen anwenden können. Denn "wir haben die Wahl, denn nichts ist so selbstbestimmt wie unsere Freizeit." Tirol isch toll "Bayerles Streitschrift mit ihren fast schon nostalgischen Schwarz-Weiß-Fotos will kein Plädoyer gegen den Tourismus sein, sie zeigt aber deutlich, wie groß die Gefahr ist, dass die Alpen zur Kulisse für eine aus dem Ruder laufende Bespaßungsindustrie werden. Und sie ist ein Weckruf, den Klimawandel, der in den Bergen schneller voranschreitet, ernst zu nehmen. Ein wichtiges Buch also - nicht nur für Bergfreundinnen und Freunde." Lilo liest

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