Die 3 Räuberinnen

Amüsante Kurzkapitel über drei Kinder, die als Räuberinnenbande durch das Stiegenhaus ziehen
18,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Nachdruck. Folgt laut Verlag/Lieferant: 23.09.2019
Buchprofile - Rezension
Drei Nachbarskinder werden in ihrer Fantasie zu einer gefürchteten Räuberbande.
Die drei Räuberinnen sind Wanda, Bronski und Kaspar, Nachbarskinder, zwei Jungs und ein Mädchen, die bis auf Kaspar eigentlich ganz anders heißen, aber Räubernamen müssen nun mal furchteinflößend sein. In ihrer Fantasie definieren sie das Treppenhaus zu einem Räuberwald um und ziehen mit ihrem Räubersack von Wohnung zu Wohnung, ob nicht irgendwo etwas zu räubern ist, was in der Räuberhöhle fehlt, vor allem eine Katze und eine Matratze. Ihr Ruf, eine gefährliche Bande zu sein, eilt ihnen voraus und so machen sie sich mit sieben Kartonmessern auf den Weg. Dabei treffen sie auf skurrile Bewohner wie den spielsüchtigen Oskar, dessen Katze die drei gerne mitnehmen möchten, oder die Monopoly-Liebhaberin Edith, die die drei in ein ungleiches Spiel verwickelt. Dass sie mit ihren Aktionen den Hausbewohnern ganz nebenbei beim Verteilen der Post oder mit Taschentüchern helfen, Mieter Chipsbrösel sogar in seiner Einsamkeit mit Geburtstagsgrüßen aufmuntern, macht die Bande sympathisch und ist ein positiver Nebeneffekt ihrer Raubzüge. - Das Buch ist durchgehend in Ausschneidetechnik und an Kinderzeichnungen orientierten Bildern illustriert, immer passend zu den Wohnungen und Charakteren der Mieter. Durch die Darstellung verschwimmen Realität und Fantasie in den Geschichten, was auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Die einzelnen Kapitel sind kurz und von der Länge her zum Selber- oder Vorlesen gut geeignet. Wer Spaß an skurrilen Geschichten hat und sich gut in Fantasiewelten hineinfinden kann, ist mit diesem Buch gut bedient.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Wenn das Stiegenhaus zum Räuberwald wird ... Sie sind die entzückendste und sympathischste Räuberbande, die die Welt je gesehen hat. Verraten darf man es ihnen nur nicht - denn Räuberinnen und Räuber müssen schließlich Angst und Schrecken verbreiten, wilde Raubzüge unternehmen und ein barbarisches Leben führen, dreckige Fingernägel und zerstrubbelte Haare inklusive. Der Räuberwald ist ihr Revier, die Räuberhöhe ihr Rückzugsort, nichts und niemand kann sie stoppen. Gut, fast niemand. Es ist ein Vergnügen höchster Klasse, das Verena Hochleitner bei ihrem Debüt als Autorin hier zu Papier gebracht hat. Sofort möchte man in dieses Haus einziehen, in dem diese drei RäuberInnen ihr wildes Unwesen treiben - ihres Zeichens benachbarte Kinder, die das Stiegenhaus an langweiligen Nachmittagen zu ihrem Spielort erklären. Dabei klappern sie die einzelnen Parteien ab, stets auf der Suche nach allem, was nicht niet- und nagelfest ist, damit es in ihrem Räubersack verschwinden kann. Dass sie dabei (quasi beiläufig) immer wieder Gutes und herzerwärmend Liebes tun, fällt ihnen eigentlich gar nicht auf. Verena Hochleitner bringt ihre wunderbare Ode an die kindliche Vorstellungskraft auch in den Bildern exzellent zum Ausdruck. Indem sie das Stiegenhaus kurzerhand mit verschiedenen "Layern" versieht, sind Realität und Fantasie gleichsam greifbar, wird ein fast schwellenloses Wechseln zwischen den beiden Welten möglich und so manche räuberische Unternehmung als liebevolle Tat enthüllt. Lesen, Spaß haben und mehr wollen.Räuberinnen sagen immer die Wahrheit. Weil sie diese nicht fürchten!AUSZEICHNUNGEN:2025: Verena Hochleitner wurde mit dem mit 10.000 Euro dotierten Christine-Nöstlinger-Preis 2025 ausgezeichnet.2020: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis | Kollektion2020: Nominiert für den "Korbinian - Paul Maar - Preis für junge Talente"2020: Illustrationspreis der Stadt Wien2020: White Raven der Internationalen JugendbibliothekTIPPS:kurze Kapitel, großes Vergnügenganz neue Stimme in der Kinderliteraturherzerfrischend genialeine Ode an Fantasie und Vorstellungskraft

Produktsicherheit

Hersteller: Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m. b. H
Anschrift: Exlgasse 20
AT-6020 Innsbruck
Kontakt: buchverlag@tyrolia.at

Personeninformation

VERENA HOCHLEITNER, studierte Grafik Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2009 konzentriert sie sich auf das Illustrieren und Schreiben von Büchern, seit jüngerer Zeit auf das Bewegen ihrer Figuren (Stop-Motion-Animationsfilme). 2013 wurde sie mit dem Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.

Pressestimmen

"Ein räuberisches Lesevergnügen, das die kindliche Phantasie feiert und sich wunderbar in Text und Bild präsentiert!" Aus der Begründung Nominierung "Korbinian - Paul Maar-Preis für junge Talente" "Verena Hochleitner setzt kindliche Fantasien gekonnt in Text und Bild um, ein wenig subversiv, wild und ungestüm. Daran hat man Spaß!" Aus der Begründung der Internationalen Jugendbibliothek für den White Raven 2020 "Eine witzige und kluge Geschichte, märchenhaft und voll Fantasie." Elisabeth Nikbakhsh, orf.at "Verena Hochleitner kann nicht nur beeindruckend gut zeichnen: Die drei Räuberinnen ist ihr gelungenes Debüt als Kinderbuchautorin." Carla Heher, buuu.ch "Altersempfehlung: 8 bis 100" Peter Pisa, Kurier "Eine einfache Sprache (ein wenig an Christine Nöstlinger erinnernd) mit direkten Reden und Alltagsausdrücken machen das Buch auch für Leseanfänger empfehlenswert." Büchereien Wien "Diese Kinderbuchräuberinnen gehören zu den besten ihrer Sorte." Marcella Danelli, www.kjmbefr.ch "Ein vergnügliches Buch für das erste Lesealter mit kurzen, spannenden, überschaubaren Kapiteln! Es macht bestimmt auch Erwachsenen Spaß." Ingeborg Becker-Textor, www.kindergartenpaedagogik.de "Ein Abenteuer wie eine lustige Kasperlegeschichte, in kurzen Episoden erzählt, die Fantasie und Realität doppelbödig verquicken." Marion Klötzer, Buch&Maus "Ein unheimlich lustiges, auch spannendes Buch zugleich - bis zur allerletzten Seite." Der Standard
Mehr von Hochleitner, Verena

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.