Was wir einander Schulden

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Artikelbeschreibung

WAS WIR EINANDER SCHULDENArbeit, Würde und der Sozialstaat von morgenWas bedeutet es, einem Land etwas zu schulden, und was schuldet ein Land seinen Bürgern? Diese Frage zieht sich durch die deutsche Nachkriegsgeschichte wie ein roter Faden, vom Wirtschaftswunder der fünfziger Jahre über die Ölkrise, die Rationalisierung und die Wiedervereinigung bis zu den Hartz-Reformen, deren Namen für Millionen Menschen zum Symbol von Demütigung und Kontrolle wurden.Antonio Mario Zecca erzählt diese Geschichte nicht nur als Beobachter, sondern als Betroffener. Mit der analytischen Tiefe eines Sachbuchs und der erzählerischen Kraft eines persönlichen Berichts führt dieses Buch durch sieben Jahrzehnte deutscher Arbeitswelt: durch Wartezimmer und Antragsformulare, durch Fallmanager und Sanktionsbescheide, durch die Einführung des Bürgergelds und die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen die Antwort auf eine Zukunft sein könnte, in der künstliche Intelligenz die Bedeutung von Arbeit selbst infrage stellt.Das Buch verbindet historische Tiefenbohrung mit internationalen Vergleichen, von Skandinavien bis Kenia, von der Schweiz bis Alaska, und mit den drängendsten Gegenwartsfragen: Renten und Altersarmut, die Wohnungskrise, der Mindestlohn, die Pflegekrise, der ökologische Umbau der Arbeitswelt. Es fragt, ohne einfache Antworten vorzutäuschen, was eine Gesellschaft ihren Mitgliedern schuldet, wenn Arbeit allein nicht mehr ausreicht, um Würde zu garantieren.Ein Buch für alle, die verstehen wollen, wie Deutschland zu dem Sozialstaat wurde, der es heute ist, und wohin der Weg von hier aus führen könnte.

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