Scheißkerle

Roman - Der Nummer-1-Bestseller aus Schweden - ausgezeichnet mit dem August-Preis.
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Buchprofile - Rezension
Ein schwedischer Junge wächst in den 80er-Jahren mit sieben verschiedenen Vätern auf.
Andrev ist sieben Jahre alt, als er erfährt, dass der Mann, den er bisher für seinen Vater gehalten hat, nicht sein leiblicher Vater ist. Da die Mutter von langen Haaren spricht, stellt er sich seinen Vater als „Indianer“ vor. Von 1983 bis 1990 wird er zusammen mit sieben unterschiedlichen „Vätern“ leben und sich permanent nach seinem Vater sehnen. Seine Mutter, die keinen Schulabschluss hat, putzen geht oder im Schnellimbiss arbeitet, sucht sich immer die falschen Männer aus. „Scheißkerle“ nennt sie sie, wenn es mal wieder zur Katastrophe kommt. Fast alle diese Männer sind gewalttätig, manche nehmen Drogen. – Der Journalist Walden erzählt in seinem Debütroman eine Coming-of-Age-Geschichte mit autofiktionalen Zügen. Jedem der Männer ist ein eigenes Kapitel gewidmet: Der „Pflanzenmagier“, ein Althippie, der gegen jedes Establishment rebelliert, der „Dieb“, der seine Spritzen in die Küchenschublade legt, oder der „Mörder“, der das Aquarium, das er Andrev geschenkt hat, voller Wut aus dem Fenster wirft. Andrev lernt, sich vor dem nächsten Gewaltausbruch zu ducken, und wartet auf das Verschwinden des aktuellen „Vaters“. Sobald die Mutter es nicht mehr aushält, zieht die Familie weiter. Der Roman blättert durch ein Familienalbum toxischer Männlichkeit. Doch es wird auch deutlich, dass diese Männer nie gelernt haben, über Gefühle zu sprechen. Andrev fürchtet sich davor, ein solcher Mann zu werden. – Ein Roman über Vater- und Mutterbilder, der oft schmunzeln lässt. Gerne empfohlen!
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Artikelbeschreibung

Ein Buch über einen Sohn - und seine Väter: "Ich hatte einmal sieben Väter in sieben Jahren. Dies hier ist die Geschichte über jene Zeit. Wenn etwas davon erfunden klingt, kannst du sicher sein, dass es wahr ist."

Weihnachten 1983, in einem Haus in den schwedischen Wäldern. Während draußen der Schnee fällt und ein kleiner Junge auf den Weihnachtsmann wartet, kommt es drinnen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, die dazu führt, dass der Mutter ein Geheimnis entschlüpft. Der siebenjährige Junge namens Andrev erfährt an diesem Tag, dass sein Vater nicht sein richtiger Vater ist. Der lebt in einem Land in weiter Ferne und hat lange schwarze Haare. Wie ein Indianer, sagt die Mutter, und deutet auf den Ellbogen, damit der Junge es auch wirklich versteht. Das Herz des Jungen hüpft vor Freude. Das ist das Beste, was er je gehört hat. Es fühlt sich für ihn an, als sei er ein Junge in einem Buch über einen Jungen, der gerade erfahren hat, dass sein Vater der König eines geheimnisvollen Reiches ist. Es fühlt sich für ihn an, dass bald ein guter Geist kommen wird, um ihn dorthin mitzunehmen. Aber so ist es nicht. Kein guter Geist wird kommen, nur neue Väter, die nicht die seinen sind.

Andrev Waldens umjubeltes Romandebüt ist eine wilde Geschichte über das Aufwachsen in Zeiten der '68-Bewegung, über Mütter, die "diese Scheißkerle" küssen und unter der Dunstabzugshaube rauchen, über die Liebe, wie sie beginnt und wie sie endet, über einen skalpierten Hamster und den Hauch eines Wunders, vor allem aber eine Geschichte über Männer.

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Personeninformation

Andrev Walden, 1976 in Mariefred geboren, ist ein schwedischer Autor, Journalist und Illustrator. Er schreibt für Dagens Nyheter und wurde 2017 als erster Kolumnist für den Großen Preis des schwedischen Journalismus nominiert, »weil er das alltägliche Drama mit den großen Fragen verbindet und uns zum Lachen bringt und vor allem weil er uns dazu bringt, die Welt, die Familie und uns selbst in einem anderen und etwas klügeren Licht zu sehen«. Sein Romandebüt »Scheißkerle« wurde zu einem triumphalen Kritiker- und Verlaufserfolg, das sämtliche Rekorde brach. Es stand monatelang auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste und wurde mit dem renommierten AUGUST-Preis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Beeindruckend ist die großartige Formulierungskunst Waldens, der mit wunderbaren Sprachbildern das Drama des Erwachsenwerdens unter erschwerten Bedingunge beschreibt.« Kölner Stadtanzeiger, Michael Hirz
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