Sein Garten Eden

Roman - Der gefeierte, neue Roman des Pulitzer-Preisträgers
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Buchprofile - Rezension
Fast abgeschieden von der Außenwelt lebt eine Gruppe von Menschen auf einer kleinen Insel vor der Ostküste der USA ihr eigenes Leben.
Benjamin Honey ist ein ehemaliger Sklave, der 1793 die Irin Patience heiratet und mit ihr und anderen, die sich am Rand der damaligen Gesellschaft befinden, auf Apple Island, einer Insel vor der Küste von Maine, siedelt. Ihren Namen hat die Insel von der Leidenschaft Honeys für Apfelbäume, die er in großer Anzahl hier, in seinem Garten Eden, pflanzt. Mehr als ein Jahrhundert leben die Bewohner so abgeschieden, dass sie sich untereinander verheiraten und Kinder zeugen, die sich wiederum miteinander vermählen. Für die Inselbewohner, die von außen gesehen verwahrlost wirken, verarmt leben und regelmäßig von Hunger und Naturgewalten heimgesucht werden, scheint ihre Existenz normal zu sein. Erst als Matthew Diamond, ein pensionierter Lehrer, über die Sommermonate auf die Insel kommt, um die Kinder zu unterrichten und den Erwachsenen die Bibel näher zu bringen, beginnt sich etwas zu verändern. Die Behörden werden auf die Zustände dort aufmerksam. Die Frauenhilfe des Staates schickt Pakete und eine Kommission aus Beamten, Eugenikern und Ärzten untersucht die durch Inzest und Erbkrankheiten geprägten Menschen. Sie kommt zu dem Entschluss, die Bewohner von der Insel zu entfernen, sie voneinander zu trennen und in Fürsorgeeinrichtungen unterzubringen. Umgesetzt wird dieser Akt, der heute vom Staat Maine als unmenschlich bezeichnet wird, ab dem Jahr 1911. – Ein sich über einen langen Zeitraum erstreckender Roman, der von Menschen erzählt, die ums nackte Überleben kämpfen, in der Not einander zugewandt sind, aber dabei unwissentlich allen gesellschaftlichen Normen widersprechen. Empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Der gefeierte, neue Roman von Pulitzer-Preisträger Paul Harding. 'Ein Hohelied der Liebe ... so berührend, dass man weinen könnte.' The New York Times

Apple Island, im Jahr 1793: Der Schwarze Benjamin Honey, ein ehemaliger Sklave, und seine irische Frau Patience lassen sich auf einer kleinen Insel vor der Küste von Maine nieder. Für Benjamin ist es das Paradies. Hier legt er einen Obstgarten an mit den Samen unterschiedlicher Apfelsorten, die er in zwölf Jutesäckchen mitgebracht hat. Mehr als ein Jahrhundert später leben die Nachkommen der Honeys noch immer auf der Insel, zusammen mit einer exzentrischen Gruppe von Nachbarn. Arm, isoliert, aber geschützt vor den Anfeindungen, die sie auf dem Festland erwarten würden. Dann taucht im Sommer 1912 Matthew Diamond auf, ein pensionierter Lehrer, der mit missionarischem Eifer die Kinder auf Apple Island unterrichtet. Ein Mann mit guten Absichten, dessen Idealismus aber nie ganz frei von Vorurteilen ist. Seine Anwesenheit erregt die Aufmerksamkeit der staatlichen Behörden und löst eine Lawine unheilvoller Ereignisse aus.'Ein herzzerreißend schönes Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert und von einer einzigartigen Inselgemeinschaft erzählt, die ums Überleben kämpft. Harding erzählt von den Hoffnungen, Träumen und der Widerstandsfähigkeit derjenigen, die nicht dazugehören in einer Welt, die gnadenlos intolerant ist gegenüber allem Andersartigen.' Jury Booker Prize

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Pressestimmen

»Der Pulitzer-Preisträger Paul Harding erschafft in melodiöser Prosa und mit weit ausschwingenden langen Sätzen ein suggestives Universum.« Alexander Kluy / Buchkultur
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