Das Fenster zur Welt

Roman
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Buchprofile - Rezension
Einfühlsame, berührende Geschichte über Liebe und lebenslange Freundschaft.
Die englische Kunsthistorikerin Evelyn versucht 1944 im umkämpften Florenz, Bilder aus Museen zu retten; sie versteckt sie in einem alten Weinkeller. Dort trifft sie auf den jungen britischen Soldaten Ulysses. Die sechzigjährige Kunstliebhaberin führt den vierundzwanzigjährigen Soldaten bei einem Glas Wein in die Welt der großen italienischen Meister ein. Nach dem Krieg kehrt Ulysses zurück ins heimatliche East End von London zu den Freunden Col mit dem Pub, Pete dem Klavierspieler und dem alten Cressy. Und hier nun die Enttäuschung; seine junge Frau Peggy hat während seiner Abwesenheit einen amerikanischen Soldaten kennengelernt, von dem sie ein Kind hat. Ulysses liebt seine Peg aber weiterhin und akzeptiert auch die kleine Alys, die sich bald mehr zu ihm als zu ihrer Mutter hingezogen fühlt. Nach einigen Jahren erbt Ulysses unerwartet einen alten Palazzo in Florenz. Und nun zieht er mit Alys, dem alten Freund Cressy, und dem Papagei vom Pub nach Florenz; Peg ist nicht dabei. Ulysses denkt oft an seine Kriegsbegegnung mit Evelyn, die ihm die Augen öffnete für die Schönheit der Kunst. Erst sehr viel später begegnen sie sich tatsächlich noch einmal. – Ein warmherziger Roman voller Wortwitz und beeindruckender Erzählkunst. Und es ist vor allem eine Geschichte über lebenslange Freundschaft. Immer wieder wird auch die Nachkriegsgeschichte Europas, vor allem die Italiens und Englands, geschildert. Eingefügte italienische Begriffe, Ausdrücke und Redewendungen geben der Lektüre einen zusätzlichen Reiz. Es ist schon allein durch die eingängige Sprache trotz der 525 Seiten eine nie langweilige Geschichte – im Gegenteil. Ein schöner, interessanter Roman, sicher sehr gut einsetzbar.
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Ulysses kommt zu einer unverhofften Erbschaft und eröffnet eine Pension in Florenz – Anziehungspunkt für eine stetig wachsende Wahl-Familie.

Der britische Soldat Ulysses und die ältere Kunsthistorikerin Evelyn lernen sich in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges in der Toskana kennen und die tiefsinnigen Gespräche, die sie führen, haben auf den jungen Mann eine prägende Wirkung. Weil seine Ehe mit einer kapriziösen Sängerin zerbrochen ist und ihn auch sonst nicht viel im tristen Nachkriegs-London hält, nutzt er die Gelegenheit, sich mit einer unerwarteten Erbschaft ein neues Leben in Florenz aufzubauen. Begleitet wird er von seinem väterlichen Freund Cress und seiner kleinen Stieftochter Alys. Gemeinsam gestalten sie das geerbte Haus zu einer heimeligen Pension um und freunden sich mit den Menschen im Viertel an. Und irgendwann findet auch Evelyn nach einem bewegten Leben den Weg zurück in ihre Sehnsuchtsstadt.
Sarah Winmans Roman besticht durch eine Vielzahl liebenswerter und origineller Charaktere, die gemeinsam den Stürmen der historischen und lokalen Ereignisse des 20. Jahrhunderts und vielen privaten Erschütterungen trotzen. Ein opulentes Lesevergnügen für Italien-Fans, Kunstliebhaber:innen und Menschen, die sich gerne von Liebe und Freundschaft verzaubern lassen.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

»Es gibt nicht genug Superlative, um die Schönheit dieses Romans zu beschreiben.« Sunday Independent

Ulysses und Evelyn begegnen sich in einem italienischen Weinkeller und sprechen über Kunst und das Leben, zu einem Zeitpunkt, an dem die Schönheit in der Welt nicht leicht zu finden ist. Diese Begegnung knüpft zwischen ihnen ein lebenslanges Band der Freundschaft. Von den sonnenbeschienenen Hügeln der Toskana bis hin zum Londoner East End ist »Das Fenster zur Welt« ein lebensbejahender Roman über Schicksal, Liebe und Familie.

Er ist ein junger britischer Soldat, sie ist eine sechzigjährige Kunsthistorikerin, die ihre geliebten Gemälde vor den Bomben des zweiten Weltkriegs bewahren will. Ein einziger Abend eröffnet Ulysses eine Sichtweise auf die Welt, die ihn für immer verändert. Nach dem Krieg kehrt er aus Florenz in seine Heimat London zurück, zu den alten Bekannten, die sich täglich in Col's Pub treffen. Dort wartet auch Peg, die Liebe seines Lebens, die ihr Herz aber an einen amerikanischen Soldaten verloren hat. Ulysses hofft auf einen Neuanfang. Da ihn seine Jahre in Italien nie loslassen, bricht er in ein ungewisses Abenteuer auf: ein Leben in Florenz. Im Gepäck hat er nicht nur Pegs Tochter Alys, sondern auch den alten Cress und den Papagei Claude. Sarah Winman hat einen warmherzigen, atmosphärischen Roman über Freundschaft und Schönheit geschrieben und darüber, dass es nie zu spät für einen Neubeginn ist, auch wenn man sich selbst dafür zu alt fühlt.

»Die Seiten wimmeln von ungestümem, überschwänglichem Leben ... Der Roman hat Schwung, Charme und ein großes Herz.« Sunday Times

»Satz für Satz, Figur für Figur wird Das Fenster zur Welt zur Poesie« New York Times Book Review

»Ein Stärkungsmittel für das Fernweh und ein Heilmittel für die Einsamkeit. Es ist dieser seltene, liebevolle Roman, bei dem man dankbar ist, dass er einen mitgenommen hat.« The Washington Post

»Voller unvergesslicher Charaktere und voller Atmosphäre ist Das Fenster zur Welt eine fröhliche, sommerliche Ode an die Liebe, die Kunst und die Poesie.« Mail on Sunday

»Eine wunderbare, großzügige Geschichte über freundliche Herzen und verwandte Geister ... Einhoffnungsvoller, glücklicher, zutiefst menschlicher Roman"« Daily Mirror

»Umwerfend, opulent und klug« The Times

»Die schiere Freude an Sarah Winmans Erzählkunst ist ansteckend. Ich habe es geliebt, Zeit mit dieser unvergesslichen Gruppe von Charakteren in außergewöhnlichen Zeiten und an außergewöhnlichen Orten zu verbringen.« Graham Norton

Produktsicherheit

Hersteller: J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
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Personeninformation

Sarah Winman, geboren 1964 in Essex, studierte an der Webber Douglas Academy of Dramatic Art und arbeitete anschließend als Schauspielerin bei Theater, Film und Fernsehen. Für ihren Roman »Lichte Tage« erhielt sie international viel Anerkennung. Sarah Winman lebt in London.

Elina Baumbach, geboren 1981 in Berlin, war viele Jahre als Englisch-als-Fremdsprachenlehrerin in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt tätig, bevor sie nach Deutschland zurückkehrte, um nochmals ein Studium aufzunehmen. Nach einem Bachelor-Abschluss in Amerikanistik/Anglistik und Kunstgeschichte an der Universität Augsburg absolvierte sie erfolgreich den Masterstudiengang "Literarisches Übersetzen" an der LMU München. Seit 2019 ist sie als freischaffende Literaturübersetzerin tätig und arbeitet außerdem als Lehrbeauftragte für Übersetzung an der Universität Passau. 2020 erhielt sie für die Arbeit an "Lichte Tage" von Sarah Winman das Stipendium "Junge Kunst & Neue Wege" des Freistaats Bayern.

Pressestimmen

»Diese Geschichte öffnet Türen, sie fühlt sich warm, sonnig und wunderbar bunt an.« Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 09.07.2025 Hessische/Niedersächsische Allgemeine HNA 20250709
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