Nein, mit Fremden geh ich nicht!

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Buchprofile - Rezension
Ein fremder Mann spricht Lia an und versucht, sie ins Auto zu zerren, doch Lia schreit laut und wehrt sich erfolgreich.
Heute muss Lia das letzte Stück vom Kindergarten nach Hause alleine gehen. Die menschenleere Straße sieht fremd aus und es fängt an zu regnen, als ein Auto neben Lia anhält. Ein Mann springt heraus und bietet ihr an, sie nach Hause zu fahren. Lia verrät ihm ihren Namen und wo sie wohnt. Sie ist versucht einzusteigen, denn der Mann sieht nett aus, da erkennt sie das Geschäft gegenüber. Erleichtert will sie zu Fuß weitergehen, doch der Mann packt sie fest am Arm, um sie ins Auto zu ziehen. Lia schreit so laut sie kann: "Nein! Fassen Sie mich nicht an!" und beißt in seine Hand. Abrupt lässt der Mann sie los und braust davon. Aus dem Laden kommt eine Frau gerannt und hilft Lia, ihre Mutter zu verständigen. - In altersgerechter Form stellen der Text und die farbenfrohen Bilder eine typische Gefahrensituation für Kinder dar. Lia macht nicht alles richtig, ist aber selbstbewusst genug und weiß, wie sie sich wehren kann. Das Buch trägt zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder bei, ist für Familien und Kindergärten gleichermaßen wichtig und sollte breit angeschafft werden.
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Artikelbeschreibung

Das ist nicht Lias Tag: Schon morgens wird sie von ihrem Bruder Tim geärgert. Und weil ihre Freundin Anne krank ist, geht niemand mit ihr vom Kindergarten nach Hause. Lia begleitet Moritz und Sophie ein Stück, aber an der nächsten Ecke trennen sich ihre Wege. Und so steht Lia plötzlich ganz allein auf der Straße. Als der nette Mann mit dem silbernen Auto anbietet, sie ein Stückchen mitzunehmen, steigt Lia ein. Dass sie nicht mit Fremden mitzugehen soll, hat sie in diesem Moment komplett vergessen ...

Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen

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Personeninformation

Veronica Ferres, 1965 in Solingen geboren, studierte in München Germanistik und Theaterwissenschaft. Dann wechselte sie an das Max Reinhardt Seminar in Berlin und nahm Schauspielunterricht. Nach verschiedenen Engagements in der Deutschen Theaterlandschaft wurde sie 1991 durch den Kinofilm »Schtonk« schlagartig berühmt. Seitdem gehört Veronica Ferres zur ersten Riege der deutschsprachigen Schauspieler. Für ihre Rollen in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen erhielt sie eine Vielzahl von Preisen. Privat engagiert sich Veronica Ferres in der Kinderschutzorganisation »Power-Child e.V.« gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern. Julia Ginsbach studierte in Heidelberg Musik, Kunst und Germanistik. Heute arbeitet sie sehr erfolgreich als Illustratorin für verschiedene Kinder- und Jugendbuchverlage. Sie lebt mit ihren Kindern in einem alten Pfarrhaus in Norddeutschland.

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