Jerusalem: Meine Begegnung mit dem Heiligen Land

Zum Heiligen Jahr 2025 - Mit einem Nachwort von Papst Franziskus
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Buchprofile - Rezension
Innenansichten einer katholischen Pilgerreise ins Heilige Land.
Éric-Emmanuel Schmitt ist auch in Deutschland ein bekannter und geschätzter Autor, der es versteht, philosophische und religiöse Gedanken in leichte Prosa zu packen ("Oskar und die Dame in Rosa", zult. "Das Tor zum Himmel", BP/mp 25/461). Dieser Band entstand als Auftragsarbeit des Vatikans: Im September 2022 schließt sich Schmitt einer katholischen Pilgergruppe an und bereist die historischen Orte des Lebens und Leidens Jesu Christi. In Bethlehem, Nazareth, Galiläa und Jerusalem besucht er Kirchen, beobachtet Menschen, kommt in Gespräche, aber vor allem spürt er, fühlt er – den Glauben der Menschen, aber vor allem die Anwesenheit Gottes und die Wahrheit, die Aktualität des Evangeliums. Schmitt, der sich vom aufgeklärten intellektuellen Atheisten zum gläubigen Katholiken gewandelt hat, beschreibt vor allem diese innere Reise eindringlich. Die äußere Reise, also die Beschreibung der Kirchen, Klöster und Örtlichkeiten, aber auch insbesondere der palästinensischen und israelischen Einwohner, nimmt dagegen nur einen kleinen Raum ein. Dabei gehören gerade diese Beschreibungen und Gedanken zu den Menschen, denen er begegnet, zu den besten Passagen des Buches. Die längste dieser Passagen bekommt paradoxerweise Papst Franziskus spendiert, dessen Begegnung mit Schmitt dieser ausführlich beschreibt. Papst Franziskus hat entsprechend dem Band ein bescheidenes, aber sympathisches Nachwort hintenangestellt. Ein Grund für den Buchauftrag mag gewesen sein, dass Schmitt mit seinem Buch Menschen neu für den katholischen Glauben begeistern könnte. Dies dürfte nicht unbedingt gelingen. Wer gläubig ist, wird nach der Lektüre nicht "anders" glauben und wer nicht (mehr) gläubig (oder katholisch) ist, wird es durch dieses Buch wohl auch nicht werden. Aber Schmitt gelingt es insgesamt sehr gut, seine Pilgerfahrt als innere Reise, als Glaubensmanifestation zu schildern, ohne in Klischees oder Sentimentalität abzugleiten. Wer das Heilige Land bereisen möchte, wird deswegen sehr gerne zu diesem Buch greifen, egal, was seine inneren Beweggründe sein mögen.
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Artikelbeschreibung

Der berührende Bericht einer Pilgerreise ins Heilige Land - vom Autor der Bestseller »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« und »Oskar und die Dame in Rosa«

»Alles beginnt mit einem Telefonanruf«: Der Vatikan schickt Eric-Emmanuel Schmitt auf eine Pilgerreise ins Heilige Land. Damit geht für ihn als Gläubigen ein lang gehegter Traum in Erfüllung. In Bethlehem, Nazareth und Caesarea erlebt er das überwältigende Gefühl, dass die biblischen Erzählungen lebendig werden. In Jerusalem fühlt er geradezu körperlich die Nähe von Jesus Christus. Und im Vatikan bekommt er anschießend sogar Gelegenheit, mit Papst Franziskus zu teilen, was ihm widerfahren ist.

Aus seinen intensiven spirituellen Erlebnissen hat Eric-Emmanuel Schmitt ein bewegendes Buch gemacht, das sowohl ein intimer Reisebericht als auch eine Meditation über den Glauben und die Religionen ist. In eindringlichen Bildern beschreibt Schmitt die ergreifende Erfahrung, im 21. Jahrhundert an denselben Orten zu stehen, an denen Jesus gelebt hat.

Mit einem Nachwort von Papst Franziskus

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Personeninformation

Eric-Emmanuel Schmitt, französischer Schriftsteller, Bühnenautor und Filmemacher, wurde 1960 in St.-Foy-les-Lyon geboren. Mit seinem Roman »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran« (2001) wurde er zum Bestsellerautor mit großer Fangemeinde, auch in Deutschland. Seine Bücher wurden seither in 48 Sprachen übersetzt, seit 2016 ist er Mitglied der Académie Goncourt. Während einer Pilgerreise ins Heilige Land, die Schmitt im September 2022 auf Wunsch des Vatikans unternahm, entstand sein neuestes Buch »Jerusalem: Meine Begegnung mit dem Heiligen Land«.

Pressestimmen

»Ein meditativ-philosophischer Reisebericht.« Augsburger Allgemeine
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