Die schwarze Rose

Roman
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Buchprofile - Rezension
Opulenter Mittelalter-Krimi um eine Verschwörung im päpstlichen Avignon, inspiriert von " Der Name der Rose".
1328: Der deutsche Prediger Meister Eckhart kommt zusammen mit seinem Novizen Wittekind nach Avignon, um sich dort einem Inquisitionsprozess zu stellen. Während er seine Verteidigung gegen den Vorwurf der Häresie vorbereitet, werden Wittekind und er Zeugen eines Mordes. Schnell ist klar, dass der Tote ein Geheimnis verbarg, in das die höchsten Kreise der Kurie um Papst Johannes involviert sind. Wittekind, der selbst eine bewegte Vergangenheit hat, begibt sich auf die Spuren des Mörders und wird dabei in die Intrigen der Stadt um Gold und Macht hinein gezogen ... - Der historische Roman ist ein Meisterwerk des Genres und ein Fest für alle Fans von Mittelalter-Krimis, welche im kirchlich-klösterlichen Milieu angesiedelt sind. Die große Vorlage "Der Name der Rose" wird nicht nur thematisch aufgegriffen, sondern es tauchen auch Figuren wie William von Baskerville und Bernard Gui als aktive Figuren wieder auf. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des klugen und wehrhaften Wittekind, der als Dominikanernovize auch in theologischen Debatten versiert ist. So ist der Roman nicht nur ein spannender und gut strukturierter Krimi, sondern auch ein intelligenter historischer Roman, der tief in die Geschichte des avignonesischen Papsttums eintaucht und ein facettenreiches Bild der damaligen Zeit und ihrer theologischen Konflikte zu zeichnen vermag. Ein Genuss für alle Freund/-innen der anspruchsvollen Unterhaltung, eine Hommage an die berühmte Vorlage und eine Freude für jene, die gerne Geschichten über kluge Mönche, mittelalterliche Lebensart, kirchliche Intrigen und die Ambivalenz des Menschlichen lesen.
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Susanne Steufmehl empfiehlt:

Dirk Schümer, Kulturkorrespondent bei FAZ und WELT, traut sich was! 40 Jahre nach Erscheinen von Umberto Ecos „Der Name der Rose“ schreibt er eine Art Fortsetzung dieses Welterfolges. Wäre er nicht auch studierter Philosoph und Mediävist, müsste man diesem Unterfangen wahrscheinlich mit großer Skepsis begegnen. Doch selbst Ecos ehemaliger deutscher Verleger Michael Krüger freut sich darüber, dass William von Baskerville nach dem „Namen der Rose“ noch ein Leben hatte und dank Schümer weitere Abenteuer erleben darf. Dabei macht dieser vor allem eins richtig: Er erfindet einen neuen Helden und gibt dem Franziskaner-Mönch eine Nebenrolle. Sein Protagonist, der Novize Wittekind, reist an der Seite von Meister Eckart im Jahr 1328 an den Sitz des Papstes in Avignon und gerät in die Wirren der Inquisition und in einen gewaltigen Finanzskandal. Wie gut, dass auch William von Baskerville in Avignon weilt. Ein großer Mittelalter-Roman, der mit und ohne den berühmten Vorgänger funktioniert.

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

?Man kann kaum etwas Vergn?glicheres, Erbaulicheres tun, als in diesem Sommer die Schwarze Rose zu lesen.? Nils Minkmar, S?ddeutsche Zeitung Als Ketzer denunziert, muss sich im Jahr 1328 der ber?hmte deutsche Prediger Eckhart von Hochheim am Hof des Papstes in Avignon der Inquisition stellen.In Begleitung seines Novizen Wittekind wird Meister Eckhart Zeuge eines blutigen Raub?berfalls. Als Wittekind selbst angegriffen wird, ahnen die beiden, dass sie in einen Finanzbetrug von europ?ischem Ausma? hineingezogen werden. Im Schatten des Papstpalasts ist auch der geheimnisvolle Franziskaner William von Baskerville den T?tern auf der Spur.Dort, wo Umberto Ecos ?Der Name der Rose? aufh?rt, setzt Dirk Sch?mers packender historischer Roman an. Wir erleben eine finstere Metropole der Religion, in der nur ein Credo gilt: Gold.

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Pressestimmen

"EIn historischer, hochpolitischer Roman, der an die Erzählart von Ecos 'Der Name der Rose' aufs Gelungenste anknüpft." Max Raabe, Salon Magazin, Dezember 2022 "Man kann kaum etwas Vergnüglicheres, Erbaulicheres tun, als in diesem Sommer die 'Schwarze Rose' zu lesen." Nils Minkmar, Süddeutsche Zeitung, 30.7.22 "Das Erfolgsrezept von Ecos 'Der Name der Rose' funktioniert nach wie vor: Die Parallelen reichen vom Meister-Schüler-Verhältnis über die besondere Rolle, die Bibliotheken und Handschriften spielen, bis hin zu postmodernen Anspielungen auf die Gegenwart." Christoph Schmälzle, SWR2 lesenswert, 1.6.22 "Die Zeit des kirchlichen Fundamentalismus schildert Schümer farbig und historisch genau. [...] Spannend wie ein Krimi und brisant bis heute." Sandra Ölz, ORF, 31.05.22 "Dirk Schümer weiß genau, wie man ohne Übertreibungseffekte für Spannung sorgt. Geschickt brilliert er mit einem der Handlungsepoche angemessenen Vokabular. Außerdem verblüfft er durch einen Stil, in dem sich die Dramatik des Mittelalters plastisch und farbig widerspiegelt." Ulf Heise, mdr Kultur, 16.05.22 "Man lernt so viel! Ein ungeheuer gut recherchiertes Stück Mittelalterpanorama, spannend zu lesen." Daniel Kaiser, eat.READ.sleep, 13.05.22 "Spannend wie klug. [...] Dirk Schümer hat einen fulminanten Schmöker geschrieben, den man riechen, schmecken und über den man nachdenken kann. Und in dem man sich ruckzuck festliest." Iris Hetscher, Weser-Kurier, 13.05.22 "Der Autor hat das große Ganze im Blick, ohne zu schwafeln. Er schreibt mit großer atmosphärischer Dichte und Lebendigkeit und kann Zeit- und Lokalkolorit und die oft sperrigen Fakten zu einem spannenden Erzählstrom vernetzen." Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 14.04.22 "Ein historischer Roman, eine Liebesgeschichte, ein Actionroman mit Tarantino-haften Splatterszenen, aber auch ein Finanzthriller - ein Roman wie ein Film noir, ein echtes Vergnügen!" Denis Scheck, SWR lesenswert, 07.04.22 "Es gelingt Schümer, unterschiedlichste Welten, Sprachregister und Genres umsichtig in einem Text zu vereinen, der spannend, aber nicht plakativ, fachkundig, aber nicht dröge ist. (...) Den bildungsgesättigten Stoff vermag Schümer feingliedrig und ohne den Ballast trockener geschichtlicher Referate in seine Handlung einzubetten." Samuel Hamen, Deutschlandfunk Büchermarkt, 07.03.22 "Kluge und unterhaltsame Aufklärung über dunkle Zeiten." Kerstin Hellberg, stern, 03.03.22 "Anschaulich und üppig erzählt Schümer von einem Mittelalter, das durchaus unsere Welt von heute spiegelt. Naturgemäß reagieren wir jetzt besonders sensibel auf die Kirchenkritik, aber auch die Schilderungen eines Raubtierkapitalismus haben es aktuell in sich." Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 25.02.22 "Der akribisch recherchierte Roman hat noch immer eine brennende Aktualität." Raimund Kirch, Nürnberger Nachrichten, 18.02.22 "Ein monumentaler Mittelalterkrimi um Macht und Geld in Zeiten der Kirchenspaltung." Clementine Skorpil, Presse am Sonntag, 13.02.22
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