Endzeit

Tiefgründige Graphic Novel ab 12 Jahren über zwei Frauen, die sich in einer postapokalyptischen Welt voller Zombies behaupten müssen
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Buchprofile - Rezension
Der Psycho-Horror-Comic zeigt zwei sehr unterschiedliche junge Frauen, die nach der Zombie-Apokalypse zu Fuß von Weimar nach Jena wandern.
Wie oft war die Stadt Weimar schon mal Handlungsort einer Graphic Novel? Das allein macht den Manga "Endzeit" der deutschen Autorin Olivia Vieweg ja bereits interessant. Darüber hinaus zeigt Vieweg unsere Welt drei Jahre nach der Apokalypse in den Händen einer neuen Art von Zombies, wie sie nie zuvor beschrieben wurden. Einzig in den beiden durch einen Zaun "geschützten" Städten Weimar und Jena können sich Menschen der Zombies erwehren. Zwei junge Frauen, Vivi und Eva, begegnen sich in einem verbotenen Güterzug, der die einzige Verbindung zwischen Weimar und Jena darstellt. Beide wollen illegal nach Jena reisen, doch die geplante Zugfahrt scheitert. Sie müssen zu Fuß weiterziehen. Dabei lüften sich für die Leser ganz unterschiedliche Geheimnisse der beiden Protagonistinnen. Die schwere Seelenlast scheint für die Frauen beinahe gefährlicher als das Aufeinandertreffen mit Zombies. Die Ursprungsversion von Olivia Viewegs Graphic Novel "Endzeit" entstand 2011 als Diplom-Arbeit an der Bauhaus-Universität in Weimar und wurde bereits verfilmt. Auch in der neuen Graphic Novel-Ausgabe mit Manga-Elementen von 2018 wird relativ viel ohne Dialogtext über die Bilder selbst erzählt. Der außergewöhnlich spannend inszenierte Band kann Büchereien insbesondere für junge Leser mit Horror-Faible empfohlen werden.
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Artikelbeschreibung

Zwischen Überlebenskampf und Schuldgefühlen: Zwei Frauen auf einer Reise zu sich selbst 

Vor zwei Jahren haben Zombies die Erde überrannt. Die Städte Weimar und Jena haben es geschafft, einen Schutzzaun zu errichten und den Kreaturen zu trotzen. Die einzige Verbindung ist ein automatisierter, für Personen verbotener Güterzug. Aber genau in dem begegnen sich Vivi (22) und Eva (26), zwei sehr unterschiedliche junge Frauen, die hoffen, nach Jena zu gelangen. Doch es kommt zu einem Zwischenfall und die beiden müssen den Rest des Wegs zu Fuß gehen - durch eine Welt, in der der Tod gelernt hat zu rennen.  

  • Der perfekte Mix aus Zombie-Dystopie, Survival Horror und Coming-of-Age-Roman. 
  • "Endzeit" wurde mit dem Tankred-Dorst-Drehbuchpreis ausgezeichnet und 2018 verfilmt. 
  • Ideal für Graphic Novel-Fans und Jugendliche ab 12 Jahren. 


Melancholisch, vielschichtig und intensiv: "Endzeit" erzählt von einem Leben voller Gefahren, aber auch ungeahnter Chancen für eine neue Existenz in einer anderen Welt. 

Produktsicherheit

Hersteller: Carlsen Verlag GmbH
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Personeninformation

Olivia Vieweg hat in Weimar Visuelle Kommunikation studiert und 2011 ihr Diplom mit dem Comic »Endzeit« gemacht. Sie war Mitherausgebern der Manga-Anthologie »Paper Theatre«, für die sie 2010 den ICOM Preis erhielt. 2012 gewann sie das Comic-Stipendium von Egmont mit ihrem Skript für »Antoinette kehrt zurück« (2014). Bei Suhrkamp liegen von Olivia Vieweg »Huck Finn« (2013) und »Schwere See, mein Herz« (2015) vor. 2015 erhielt sie für ihre Drehbuchumsetzung von »Endzeit« den TankredDorst-Preis. Der Film kam 2019 ins Kino. Für die von Isabel Kreitz kuratierte Reise  »Die Unheimlichen« hat Olivia Vieweg »Antigone« in Comicform umgesetzt.

Pressestimmen

"Es wirkt echt und nicht gekünstelt, auch wenn das gesamte Werk Kunst ist." Fräulein Sarski Blog der Stadtbücherei Penzberg 20240208
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