BUG 3

Band 3
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Buchprofile - Rezension
Die weltweite Mafia jagt einen Mann. Dieser Mann trägt das Wissen der Welt in seinem Gehirn.
Im Jahr 2041 wird die Erde von zwei sogenannten Bug-Katastrophen gleichzeitig heimgesucht. Ein fehlerhaftes Computerprogramm löscht alle Daten und eine eklige Käfer-Plage macht den menschlichen Erdbewohnern das Leben zur Hölle. Auf 88 bunten Seiten inszeniert Enki Bilal die Fortsetzung seines Science Fiction-Szenarios (zuletzt: BP/mp 20/440). Im Zentrum steht weiterhin der Mars-Rückkehrer Kameron Obb, in dessen Gehirn begehrtes Weltwissen gespeichert ist, sprich die potenzielle Rettung aller. Das dritte Bug-Cover erscheint im Vergleich zu Band 1 und 2 geradezu optimistisch. Protagonist Obb trägt einen rosafarbenen Umhang mit Plüschkapuze und Plüsch-Ohren. Sein Blick wirkt ruhig. Doch der Schein trügt! In virtuosen Bildern spinnt Bilal seine Dystopie weiter. Das Ende ist erneut offen. Doch Grund zu Optimismus? Nein, den bietet die Bug-Reihe nun wirklich nicht. Bis 2041 vergehen noch ein paar Jahre ... Das Fazit ist klar: die Menschheit muss jetzt handeln. Empfehlenswert, wachrüttelnd. Und ein Augenschmaus.
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Artikelbeschreibung

Auf der Erde sind unerklärlicherweise ALLE digitalen Daten, von den größten Servern bis zu den Telefonnummern auf den Handys verschwunden. Anscheinend hat das mit dem Unfall einer Marsmission zu tun, deren einziger Überlebender nun all das verloren gegangene Wissen im Kopf hat und von Geheimdiensten und Mafia gejagd wird.

Enki Bilal war schon immer einer der vituosesten Autoren und Zeichner von Zukunftsvisionen.

Der Kampf um die Daten, der in diesem Szenario entfacht wird, ist wieder einmal beste Science-Fiction, denn diese Bedrohung ist für unsere Zukunft durchaus denkbar.

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Personeninformation

Enki Bilal, geboren 1951 in Belgrad, lebt als Künstler und Filmemacher in Paris und gehört zu den renommiertesten Comiczeichnen Frankreichs. Er veröffentlicht seit den frühen 1970er-Jahren Comics, u. a. mit Pierre Christin, meist engagierte Politthriller und Dystopien. Sein Werk wurde vielfach prämiert, etwa mit dem großen Preis von Angoulême 1987.

Ende der Achtzigerjahre geht er auch ins Filmgeschäft, dreht "Bunker Palace Hotel" mit Jean-Louis Trintignant, "Tykho Monn" mit Julie Delphi, Michel Piccoli u.a. und "Immortal - New York 2095: Die Rückkehr der Götter".

Zu seiner Kultfigut Alexander Nikopol ist auch ein Computergame entwickelt worden.

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