Smiley

Ein John le Carré Roman | George Smiley - der Gentleman-Spion aus dem Kalten Krieg ist ein Welterfolg!
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Buchprofile - Rezension
Der ehemalige Spitzenagent George Smiley wird aus dem Ruhestand zurückgeholt, um einen abgetauchten Ex-Spion aufzuspüren.
Die Handlung spielt in den 1960er Jahren. Der russische Profikiller Bartnik wird nach London geschickt, um den ungarischen Verleger Roka zu eliminieren. Doch dieser, einst selbst Spion, ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Bartnik läuft überraschend zu den Briten über – ein mysteriöser Coup. Daraufhin aktiviert der MI6, auch "Circus" genannt, seinen einstigen Top-Agenten George Smiley, um Roka aufzuspüren. Smiley, ein melancholischer Antiheld mit scharfer Intuition, trifft in London auf Susanne, eine frühere Mitarbeiterin Rokas. Sie soll ihn nach Berlin führen, wo auch Rokas Sohn Leo lebt. Dort erfährt Smiley, dass Leo verhaftet wurde – doch ob er noch lebt, ist ungewiss. In Berlin begegnet Smiley auch Karla, einem legendären sowjetischen Gegenspieler und taucht tief in die Schattenwelt des Kalten Krieges ein. In Lissabon steuert die Geschichte schließlich auf ein dramatisches Finale zu. – Nick Harkaway, Sohn des großen John le Carré, wagt sich mit diesem Roman an das schwere Erbe der Smiley-Reihe. Zwar beeindruckt er durch detaillierte Einblicke in die Praktiken der Nachrichtendienste und punktet mit tiefgründigen philosophischen Reflexionen. Doch oft geraten diese Überlegungen ins Weitschweifige und drohen, die Handlung zu erdrücken. Die Erzählstruktur ist fragmentarisch, voller Sprünge, verschachtelter Erzählstränge und schwer durchschaubarer Geheimdienstaktionen. Hinzu kommt eine verwirrende Fülle an Figuren, Decknamen und Ortswechseln. Was dem Roman auch fehlt, ist die dichte, spannungsgeladene Atmosphäre der Klassiker von John le Carré. "Smiley" ist ein komplexes, ambitioniertes Spionagedrama – jedoch eher für eingefleischte Kenner des Genres geeignet als für Leser auf der Suche nach einem packenden Thriller.
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Artikelbeschreibung

»Smiley ist John le Carrés beste Erfindung, eine der ganz großen Figuren der Literatur.« The Telegraph 

Als im Frühling 1963 ein russischer Spion zu den Briten überläuft, holt der Secret Service den Spitzenagenten George Smiley aus dem "Ruhestand" zurück. Der russische Spion hätte in London einen Exil-Ungarn töten sollen. Doch der ist plötzlich unauffindbar. Smiley nimmt die Verfolgung auf, und die Spur führt ihn nach Berlin, zu seinem ärgsten Widersacher: dem Mann, der für Smileys Niederlage an der Berliner Mauer verantwortlich war. Doch der ist ihm, wie es scheint, immer einen Schritt voraus.

*** »Voller Spannung und Intrigen. SMILEY ist Hommage und mitreißender Thriller zugleich.« The Economist ***

Brillante Neuerfindung eines Welterfolgs aus der Zeit des Kalten Krieges

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Personeninformation

Nick Harkaway wurde 1972 in Cornwall geboren. Sein Debüt The Gone-Away World erschien 2009 in England. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in London.

John le Carré wurde 1931 in Poole, Dorset geboren. Nach einer kurzen Zeit als Lehrkraft in Eton schloss er sich dem britischen Geheimdienst an. 1963 veröffentlichte er Der Spion, der aus der Kälte kam. Der Roman wurde ein Welterfolg und legte den Grundstein für sein Leben als Schriftsteller. Die Veröffentlichung von Tinker, Tailor, Soldier, Spy markiert den nächsten Höhepunkt seiner Karriere. Seine Figur des Gentleman-Spions George Smiley ist legendär. Nach Ende des Kalten Krieges schrieb John le Carré über große internationale Themen wie Waffenhandel, die Machenschaften der Pharmaindustrie und den Kampf gegen den Terror. Der in Deutschland hochgeschätzte Autor wurde mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. John le Carré verstarb am 12. Dezember 2020.
johnlecarre.com

Peter Torberg, geboren 1958 in Dortmund, studierte in Münster und in Milwaukee, Wisconsin. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u.a. Paul Auster, William Golding, David Peace, Daniel Woodrell und Oscar Wilde.

Pressestimmen

»Nick Harkaway, Sohn des großen Spionageschriftstellers John le Carré, spendiert dessen Agenten George Smiley eine geniale Fortsetzung. Und beweist erneut: Die gefährlichste Waffe ist nicht Pistole oder Messer, sondern das Wort.« Marcus Müntefering spiegel.de 20250625
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